"Wie die Migration das Land auffrißt" - 27.09.2017
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erwartet, daß die Siedlungs- und Verkehrsfläche bundesweit bis zum Jahr 2030 auf knapp 5,2 Millionen Hektar ansteigt, im Jahr 2010 waren dies noch 4,8 Millionen Hektar. Das entspricht einem Anteil an der Katasterfläche von 14,5 % gegenüber 13,4 % (2010) bzw. einem Anstieg um 8,9 %. Absolut betrachtet wächst die Siedlungs- und Verkehrsfläche um mehr als das Vierfache der Katasterfläche Berlins. Umgerechnet auf die 82,8 Millionen Einwohner entspricht das einem Flächenverbrauch von rund 63 Quadratmeter pro Bundesbürger, was sich auf den ersten Blick gar nicht so dramatisch anhört. Umso interessanter wird das Ganze, wenn man die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung mit einbezieht.

Migration vs. Reduzierung des Flächenverbrauches
Bündnis 90/Die Grünen, ihres Zeichens Oppositionspartei im Bayerischen Landtag, plant laut eigenen Angaben ein Volksbegehren zur Regulierung des Flächenverbrauchs in Bayern. Täglich wird allein in Bayern eine Fläche von 19 Fußballfeldern bebaut, damit ist der Freistaat Spitzenreiter unter den alten Bundesländern. Bündnis 90/Die Grünen fordern eine Begrenzung auf „nur noch“ sieben Fußballfelder pro Tag. Also eine Verringerung um fast zwei Drittel. Angesichts der Gesamtzahlen der täglich „gefressenen“ Landmasse erscheint der Vorstoß von Bündnis 90/ Die Grünen durchaus als begrüßenswert. Wäre da nicht das Paradoxum der positiven Grundhaltung dieser Partei zur Massenmigration. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, kurz BAMF, spricht offiziell in den „Aktuellen Zahlen von Asyl“ aus Dezember 2016 von 745.545 Asylanträgen in Deutschland. Inwieweit die offiziellen Zahlen von der subjektiven Wahrnehmung des Einzelnen abweichen, sei an dieser Stelle dahingestellt. Bündnis 90/Die Grünen unterstützt diese Migrationsbewegung nach Kräften. So findet sich online unter anderem ein Ratgeber „So kannst Du Flüchtlingen helfen“ (www.gruene. de/themen/offene-gesellschaft/so-kannst-du-fluechtlingen-helfen.html). Dort heißt es: „Du möchtest Geld oder Kleidung spenden? Flüchtlinge beim Ämtergang unterstützen, ihnen Sprachunterricht geben oder sie in Deiner Wohnung aufnehmen? Du suchst Kontakt zu Leuten, die sich bei Dir vor Ort für Flüchtlinge erset­zen? Wir haben Dir hier einige hilf­reiche Links zusammengestellt, wie Du Flüchtlingen helfen kannst.“ An einer anderen Stelle im Programm 2017 ist zu lesen: „Wir (Bündnis 90/ Die Grünen, Anm.d.Red.) sorgen für ein friedliches Zusammenleben und eine gute Integration.“ An einer anderen Stelle heißt es dazu: „Wir wollen gute Bedingungen für eine erfolgreiche Integration schaffen: mit ausreichenden Integrations- und da­mit Sprachkursen, Zugang zu Arbeit, bezahlbaren Wohnungen und Schu­len mit ausreichend Lehrerinnen und Lehrern. Wenn man diese Aussage in den Zusammenhang mit der Kritik am Flächenfraß stellt, wird die ganze Heuchelei dieser Partei deutlich. Ar­beitsplätze für Flüchtlinge, insofern sie denn überhaupt existieren, sind zumeist Arbeitsplätze in Fabriken. Fabriken, die Unmengen an Fläche fressen.
Wie Bettina Rauch für Um­welt & Aktiv in der Ausgabe 3/2017 sehr eindrucksvoll aufzeigt, sind es vor allem Ausländer – politisch korrekt Menschen mit Migrationshintergrund die – die für das stetige Wachstum der urbanen Zentren verantwortlich sind. Personen die (sozialen-)Wohnraum fordern; die Supermärkte benötigen; die Schwimmbäder besuchen möchten, um sich die viele Freizeit zu vertrei­ben; Cafés, Kinos, usw. usw. Kurzum Menschen, die den Flächenfraß wei­ter ankurbeln. Geht man von den offiziellen Zahlen des BAMF aus, so ergibt sich ein Flächenbedarf von 4.697 Hektar für die Neuankömmlinge, Familiennach­zug nicht mitgerechnet. Um in der Sprache des Fußballs zu bleiben, wir sprechen hier von 6.578 Fußball­feldern. 18118 Fußballfelder pro Tag werden für die von den Grünen gefor­derten „Integrationsmaßnahmen“ be­nötigt. Wie paßt das zum geplanten Volksbegehren? Wollen die Grünen den unkontrollierten Zuzug stoppen? Oder gar die systematische Rück­führung von Wirtschaftsflüchtlingen betreiben? Wohl kaum …
Wenn wir nun abschließend wieder auf die genannten 94 Fußballfelder (deutschlandweit) zu Beginn die­ses Beitrags zurückkomrnen, dann könnte der tägliche Flächenfraß um knapp 20 % gesenkt werden, indem man zurück zu einem effektiven Grenzschutz geht. Die Akzeptanz eines natürlichen Bevölkerungsrück­ganges wäre also nicht nur aus finanzpolitischen Gesichtspunkten, sondern auch aus ökologischen Ge­sichtspunkten sinnvoller als die von den etablierten Parteien propagierte unausweichliche Massenmigration. Solange Parteien wie Bündnis 90/ Die Grünen diesen Zusammenhang nicht erkannt haben oder aus ideo­logischen Gründen vielmehr nicht erkennen dürfen, bleibt eine solche Ankündigung eines Volksbegehrens das, was es ist: Pure Heuchelei!
In der Ökologie bedeutet die Trag­fähigkeit die maximale Zahl von Or­ganismen einer Art (Populationsgrö­ße), die in einem Lebensraum für unbegrenzte Zeit existieren können, ohne diesen nachhaltig zu schädigen. Analysen beweisen, daß Deutschland bereits weit über die Grenzen der ökologischen Tragfähigkeit be­völkert und damit überbevölkert ist. Doch schon in den 1980er Jahren wurde der bedeutende Ökologe Her­bert Gruhl, Gründer der ödp (damals noch kleingeschrieben!), als „Rechts­abweichler“ beschimpft, da er sich in seinem unbestechlichen Weitblick aus ökologischen Gründen gegen Einwanderung in unser überfülltes Land ausgesprochen hatte. Wie wür­de er sich wohl angesichts der derzeit massenhaften, meist unkontrollierten Zuwanderung heute äußern?
Quelle
www.umweltundaktiv.de