Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller (1890-1935) :
"Es gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht."
"Toleranz ist der Verdacht, daß der andere Recht hat."

Franz Grillparzer, österreicher Schriftsteller (1791-1872) :
"Wen das Auge nicht überzeugen kann, überredet auch der Mund nicht."

G.K. Chesterton, britischer Schriftsteller (1874-1936) :
"Die Leute streiten im Allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können."

Jean Cocteau, französischer Dichter und Filmregisseur (1889-1963) :
"Unter Stil verstehe ich die Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach zu sagen - nicht umgekehrt."

Willy Meurer, Aphoristiker (geb. 1934) :
"Das Problem mit den politischen Witzen ist, daß sie bei der nächsten Wahl wieder gewählt werden."

Konfuzius , chinesischer Philosoph (551 - 479 v. Chr.) :
"Man kann dem Volk wohl Gehorsam befehlen, aber kein Wissen."
"Am höchsten steht, wer alles intuitiv versteht. Danach kommt, wer durch Lernen zur Erkenntnis gelangt. Es folgt der, der erst lernt, wenn er in Schwierigkeiten ist. Wer nicht einmal lernt, wenn er in Not ist - den hält das Volk für das letzte."

Abraham Lincoln , 16. Präsident der USA (1809-1865) :
"Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht."
"Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient.
Ihr werdet kein Interesse an den öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusiasmus wecken,wenn ihr dem Einzelnen seine Initiative und seine Freiheit nehmt. Ihr könnt den Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun sollten und können."
"Man kann nicht Wohlstand schaffen, indem man die Lust zum Sparen nimmt."
"Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, und das ganze Volk einen Teil der Zeit.
Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen."
"Laßt das Volk die Wahrheit wissen, und das Land ist sicher."

Antoine de Rivarol , französischer Schriftsteller (1753-1801) :
"Außerordentliche Geister legen großen Wert auf Allgemeines und Alltägliches. Gewöhnliche Geister schätzen und suchen nur das Außerordentliche."
"Es gibt zwei Wahrheiten, die sich in dieser Welt niemals trennen lassen: Die erste Wahrheit ist, daß die Macht beim Volke liegt; und die zweite Wahrheit ist, daß das Volk die Macht nicht ausübt."

Charles de Montesquieu , französischer Philosoph (1689-1755):
"Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest."
unbekannt: Die Geschichte ist die Geschichte der Sieger.

Friedrich von Schiller , Dichter (1759-1805) :
"Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft herangezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit."
"Es mögen Männer Dome bauen. Es steht und fällt ein Volk mit seinen Frauen."
"Was ist Mehrheit? Mehrheit ist Unsinn, Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen!"
"Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen. Der Staat muss untergehen, früher oder später, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet."
"Das Volk steinigt gern seine Propheten, um ihre Reliquien desto inbrünstiger zu verehren; die Hunde, die uns heute anbellen, morgen küssen sie gläubig unsere Knochen!"

Max Frisch , Schweizer Dramatiker (1911-1991):
"Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen:
Er dient der herrschenden Partei."

Joseph Marie de Maistre , französischer Schriftsteller (1753-1821) :
"Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient."

Jean de la Bruyere , französischer Schriftsteller (1645-1696) :
"Nur an sich und an das Gegenwärtige denken, ist die Quelle der Fehlgriffe in der Staatskunst."

Milton Friedman , US-amerikanischer Volkswirt (1912 - 2006) :
"Es gibt vier Arten, Geld auszugeben:
1. Gebe ich eigenes Geld für mich aus, so achte ich darauf, den größtmöglichen Gegenwert zu erlangen.
2. Gebe ich Geld für einen Anderen aus, so achte ich eher auf den Preis und weniger auf die Qualität.
3. Gebe ich fremdes Geld für mich selber aus, da fallen schon die meisten Schranken.
4. Gebe ich fremdes Geld für fremde Leute aus, da gibt es kein Halten mehr, so funktioniert der Staat."

Otto von Bismarck , Reichskanzler (1815-1898) :
"Konflikte werden zu Machtfragen; wer die Macht in den Händen hat, geht dann in seinem Sinne vor."

Theodor Fontane , Schriftsteller (1819-1898) :
"Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist, hat keinen Verstand."
"Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf."

Kofi Annan (ehemaliger UNO-Generalsekretär, geb. 1938) : "Das Böse braucht das Schweigen der Mehrheit."

Emanuel Wertheimer, Philosoph (1846-1916) :
"Man kann die Menschen nicht bessern, kann sie aber zwingen, besser zu handeln, als sie wollen."

Poseidonios , griechischer Philosoph (135 - 51 v.Chr.) nach Seneca: "Knapp soll ein Gesetz sein, damit es auch der gemeine Mann behält; es sei wie eine Stimme von oben: ein Befehl, kein Disput!"

Honoré de Balzac , französischer Schriftsteller (1799-1850) :
"Ein Volk, das vierzigtausend Gesetze hat, hat überhaupt keins."

Amschel Meyer Rothschild , deutscher Bankier (1743-1812) :
"Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Steuernzahlen, die Kenntnis aber häufig."

Al Capone , amerikanischer Gangster (1899-1947) :
"Ein guter Anwalt mit einem Aktenkoffer kann mehr Geld stehlen als zehn Männer mit Maschinengewehren."