John Ruskin , englischer Sozialkritiker (1819-1900) zum Thema 'billig einkaufen':
"Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und ein wenig billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist auch unklug, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen."

Robert Bosch , Gründer von Bosch (1861-1942) :
"Immer habe ich nach dem Grundsatz gehandelt: 'Lieber Geld verlieren als Vertrauen.'
Die Unantastbarkeit meiner Versprechungen, der Glaube an den Wert meiner Ware und an mein Wort standen bei mir stets höher als ein vorübergehender Gewinn."
"In einer größeren, gut geleiteten Firma ist es meist nicht so, dass einer sagen kann, das oder das habe ich gemacht. In einer solchen Firma muss Zusammenhalt sein und einer stützt sich auf den anderen."
"Man kann in der bisherigen täglichen Arbeitszeit nicht mehr alle Arbeitsfähigen beschäftigen.
Aber es geht darum, möglichst alle in Arbeit zu halten.
Das Radikalmittel heißt: Herabsetzung der industriellen Arbeitszeit von acht auf sechs Stunden..."
"Unter den Maßnahmen steht also an der Spitze die Senkung der Jahresarbeitszeit von durchschnittlich 2400 auf 1800 Stunden."

Oswald von Nell-Breuning , katholischer Wirtschafts-und Sozialwissenschaftler (1890-1991):
"Wirksam kann man die Arbeitslosigkeit nur dann bekämpfen, wenn diejenigen, die Arbeit haben, bereit sind, etwas von ihrer Arbeit abzugeben- und auch die dazugehörigen Einkünfte."

Lech Walesa, ehemaliger polnischer Gewerkschaftsführer, Politiker und Friedensnobelpreisträger (geb. 1943):
"Der Mensch ist nicht frei, wenn er einen leeren Geldbeutel hat."

Sigmund Graff , Schriftsteller (1898-1979) : "Wer Geld schenkt, schenkt immer ein bisschen Freiheit mit."

Viktor de Kowa , deutscher Schauspieler (1904-1973):
"Geizhälse sind unangenehme Zeitgenossen, aber angenehme Vorfahren."

Napoleon I. , franz. Kaiser (1769-1821): "Das sicherste Mittel, um arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein."

Horace Walpole, engl. Schriftsteller (1717-1797) : "Jeder Mensch hat seinen Preis."

Jean-Baptiste Poquelin, Künstlername Moliere, franz. Dramatiker (1622-1673) :
"Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht."

Hans-Dietrich von Seydlitz, deutscher Kabarettist (1912-1992) :
"Im modernen Management leben die Chefs für das Geld und sterben für das Geld.
 Zwischendurch halten sie Vorträge über Ethik."

Kalendersprüche:
Aus dem Senegal: "Aus Wörtern kann man keinen Reis kochen."
"Reich ist, wer viel hat, reicher ist, wer wenig braucht, am reichsten ist, wer viel gibt."
"Die meistbeschäftigten Leute sind nie zu beschäftigt, allen zu erzählen, wie beschäftigt sie sind."
"Wer in Hast und Eile lebt, findet keine Zeit zu genießen."
"Welche Schande: Viele Reiche haben keine Idee, wie sie ihr Geld vernünftig anlegen sollen, während viele andere eine tolle Idee haben, aber kein Geld, diese zu verwirklichen."

Gerhard Uhlenbruck, deutscher Mediziner und Aphoristiker (geb. 1929) :
"Man empfindet es oft als ungerecht, dass Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen."

Samuel Langhorne Clemens, Künstlername Mark Twain, US-amerik. Schriftsteller (1835-1910):
"Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.“
"Die Frau ist ein Fisch, der den Angler fängt."
"Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach verzichtete er auf weitere Experimente."

Manifest OScarproject 2006 : "Es ist nett, wichtig zu sein, aber es ist wichtiger, nett zu sein."

Alexander von Humboldt , dt. Naturforscher u. Diplomat, (1769-1859):
"Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus."
"Der Mensch muss das Gute und Große wollen, das Übrige hängt vom Schicksal ab."
"Wohlstand ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat, Dinge kauft, die man nicht braucht,
um damit Leute zu beeindrucken, die man nicht mag."

Gabriel Laub , polnischer Schriftsteller (1928-1998) :
"Phantasie ist etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können."

George Bernhard Shaw , irischer Dramatiker (1856-1950) :
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben."

Arno Rolf, Informatiker an der Uni Hamburg (2003) :
"Es entsteht eine Art Bulimie-Lernen: Man stopft oben in sich rein, nichts wird verdaut, zur Klausur wird erbrochen. Danach sind die Köpfe leer."

Luc de Clapiers Vauvenargues, franz. Moralist (1715-1747) :
"Unsere Kenntnis des Unnützen ist größer als unsere Unkenntnis des Notwendigen."

Ambrose Bierce , amerik. Schriftsteller  (1842-1914) :
"Wissen nennen wir den kleinen Teil der Unwissenheit, den wir geordnet haben."

Enrico Fermi , Kernphysiker (1901-1954) zur Quantenphysik :
"Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau."

Gustav Robert Kirchhoff , deutscher Physiker (1824-1887) : "Eine gute Theorie ist das Praktischste, was es gibt."

Carl Friedrich Gauss , deutscher Mathematiker und Astronom (1777-1855) :
"Meine Ergebnisse habe ich schon, ich weiß nur noch nicht, auf welchem Wege ich zu Ihnen gelangen werde."