Muhammad Yunus , Friedensnobelpreisträger aus Bangladesch für Kleinkredite (geb. 1940) :
"Welche Welt wollt ihr eigentlich? Schafft sie!"

Jürgen Maier in seinem Artikel auf den Seiten 17 und 18 im Rundbrief 4/2014 des "Forum Umwelt und Entwicklung":
"Je tiefer die Fixierung auf endloses Wirtschaftswachstum real in die Krise kommt, desto intensiver halten die Regierungschefs der Welt an ihr fest."

Helmut Creutz, deutscher Wirtschaftsanalytiker und Publizist (1923-2017) : "Eine stabile Gesellschaft kann es nur auf dem Unterbau einer stabilen Wirtschaft geben, und diese nur auf dem Fundament eines stabilen Geld- und Währungssystems."

Herbert Gruhl, deutscher Politiker und Schriftsteller (1921-1993) in seinem Buch 'Ein Planet wird geplündert' (1975) : „Einige europäische Völker, die in der glücklichen Lage sind, dass sich ihre Bevölkerung stabilisiert, haben einen Weg von sagenhafter Dummheit gefunden, diesen Vorteil wieder aus der Hand zu geben: Sie betrachten sich jetzt als Einwanderungsländer für den gesamten Erdball.“
Positionspapier von ihm , 1985/86 für die ÖDP verfaßt : "Bevölkerungswanderungen sind immer problematisch. Sie gehen einher mit der Zerstörung traditioneller Kulturen und des Sozialgefüges in den Heimatländern. Die Auswanderer sind im fremden Land weitgehend entwurzelt. Heimat, Sprache, Umgangsformen und Wertschätzungen sind fremd. Damit verbunden ist der Verlust des sozialen Status, den man zuhause hatte. Aufgabe einer ökologischen Politik muß es daher sein, den Menschen in ihrer eigenen Kultur und Heimat einen sinnvollen Lebensplatz zu ermöglichen, um zu vermeiden, daß fremde Länder aufgesucht werden müssen. Die Bundesrepublik Deutschland gehört zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Erde und kann aus diesem Grunde mit Sicherheit kein Einwanderungsland sein. Störungen des ökologischen Gleichgewichts und die Zerstörung natürlicher Lebensräume gehen mit der Bevölkerungsdichte Hand in Hand. Der positive Effekt einer Entlastung der Bevölkerungsdichte durch Verminderung der Geburten darf nicht durch Zuwanderung von außen wieder beseitigt werden. Da die Zusammenhänge zwischen ökologischem Gleichgewicht und Bevölkerungsdichte für alle Länder auf der Erde bestehen, sollten wir jede sich bietende Gelegenheit nutzen, auf die Gefahr der Überbevölkerung hinzuweisen bzw. den Gedanken der Geburtenregelung (nicht durch Abtreibung) zu propagieren.
Auch im Rahmen der Entwicklungshilfe bietet sich die Gelegenheit hierfür an."

John Harte/Robert H. Socolow. in "Patient Earth" , New York 1971:
"Der Gleichgewichtszustand belastet die Ressourcen in unserer Umwelt weniger, fordert
aber unsere moralischen Fähigkeiten viel stärker heraus."

Garrett Hardin, US-amerikanischer Biologe (1915-2003) :
" 'Sustainable growth' is an oxymoron. - auf deutsch: 'Nachhaltiges Wachstum' ist ein Widerspruch in sich."
"We can maximize the number of human beings living at the lowest possible level of comfort, or we can try to optimize the quality of life for a much smaller population."

Hans-Jürgen Harborth in "Dauerhafte Entwicklung statt globaler Selbstzerstörung" , Berlin 1991:
"Im Begriff der nachhaltigen Entwicklung sind zwei Thesen enthalten, die bis heute andauernde und teils heftige Kontroversen ausgelöst haben:
Erstens: Das seit der Nachkriegszeit vorherrschende Modell einer weltweiten Industrialisierung nach dem Produktions- und Konsummuster der Industrieländer ist - von anderen z. B. ethischen und politisch-gesellschaftlichen Kritikpunkten einmal abgesehen - aus ökologischen Gründen nicht vertretbar.
Zweitens: Eine »andere Entwicklung« ist nicht nur für die Entwicklungsländer, sondern auch für die Industriestaaten dringend erforderlich und auch grundsätzlich machbar."

Albert Einstein , deutscher Physiker (1879-1955) :
"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."
"Wenige sind imstande, eine von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinung gelassen
auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen."
"Wie ohnmächtig auch die guten und gerechten Menschen sein mögen, sie allein machen das Leben lebenswert."
"Es gibt weder große Entdeckungen noch wahren Fortschritt, solange noch ein unglückliches Kind auf der Welt ist."

Joachim Ringelnatz, Erzähler und Maler (1883-1934) :
"Die Kindheit ist keine 'Vorbereitungszeit' , sondern besitzt Eigenwert."

Marie von Ebner-Eschenbach , österreichische Schriftstellerin (1830-1916) :
"Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehasst."
"Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen."
"Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann."
"Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann."
"Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun."

Albert Schweitzer , deutscher Arzt, Theologe und Nobelpreisträger (1875-1965):
"Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt."
"Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig."
"Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen."