Grenzen des Wachstums

Stand: 26.02.2019
Die Bürger Europas - zunächst vor allem im Süden Europas - müssen nun erkennen, daß das Wachstum der Wirtschaft vorbei ist und auch nicht wiederkommen wird. Die Wirtschaft stößt an unüberwindbare Grenzen.
Es ist zum einen unmittelbar eine finanzielle Grenze und zum anderen grundlegend eine ökologische Grenze spürbar.
Zur Finanzlage: Die Wirtschaft Europas wächst nur noch durch den ständigen Aufkauf von Staats- und Unternehmensanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB). Es handelt sich jedoch um ein Schein-Wachstum, bei dem die Höhe des Bruttoinlandsprodukts zwar nominell steigt, jedoch nur durch Inflation verursacht ist.
Dies führt zu einer immer größer werdenden Abhängigkeit aller Wirtschaftsaktivitäten von EZB und Staatsausgaben.
Wir entfernen uns immer mehr von einer Marktwirtschaft und bewegen uns hin zu einer Planwirtschaft.
Die Schuldenfalle ist also die Folge eines auf zwanghaftes Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystems und bedeutet abnehmende Effizienz der Wirtschaft und sinnentleerte Beschäftigung durch staatliche Aufträge.
Die Ursache ist die Leugnung von Grenzen des Wachstums.
Roland Tichy , 05.02.2019 :
"452 Mil­liarden betrugen 2005 die Steuereinnahmen; in diesem Jahr werden wir um fast 820 Milliarden erleichtert. Die Politiker schwimmen im Geld der Bürger. Wie haben sie es fertig gebracht, diese gewaltigen Mehreinnahmen in eine Finanzlücke zu verwandeln? Von Franz Josef Strauß stammt der Spruch, dass man eher einen Mops zum Bewachen des Wurstvorrats einsetzen solle als einen Politiker an den Haushalt zu lassen. Es ist ein ziemlich großer Mops, der derzeit unseren Wurstvorrat auffrisst. Jetzt rächt sich, dass Union und SPD sich bei sozialen Wohltaten gegenseitig überboten haben. Trotz bester Konjunktur stiegen die Sozialausgaben von 146 Milliarden 2013 auf derzeit über 180 Milliarden. Von den Gesamtausgaben entfallen ca. 51 % auf die Sozialausgaben, fünf Jahre früher waren es 'nur' 47 %. Und das in einem Land, das sich seit Jahren in einer äußerst guten konjunkturellen Phase befindet, dessen Arbeitslosenzahlen seit Jahren zurückgehen und dessen Steuereinnahmen ohne Unterlass sprudeln – und zwar jedes Jahr noch stärker. Das ist eine Leistung. Ein stolze Leistung, so viel mehr irgendwie wegzuschaffen. 8.750 neue (Plan)stellen hat Berlin genehmigt, stolz wird auf steigende Zahlen von Polizisten verwiesen. 988,5 Stellen allerdings sind für die Berliner Ministerien vorgesehen. Die Abstimmungsrunden, Sie wissen schon … Die Mitarbeiterzahl allein im Bundeskanzleramt Kanzleramt stieg in den letzten Jahren von 410 auf 750, dafür erhält das Amt einen gewaltigen Anbau in Gestalt einer Trutzburg inklusive Kindergarten für etwa 460 Millionen. 'Etwa' bedeutet, es werden vermutlich 600, oder 700, so genau weiß man das nie, wenn der Bund baut. Wir haben es ja. Oder etwa nicht? Und schließlich zählen Neubauten, auch wenn es sich nur um sinnlose Bürokraten-Ställe handelt, zu Investitionen. Und Investitionen sind gut, oder? Die wollen wir doch, nicht wahr? Anders als 'Sozialausgaben' klingt das nach Zukunft. Allerdings: Nur 10 Prozent des öffentlichen Haushalts entfallen auf Investitionen. Das ist wenig, und es ist immer noch schöngeschwindelt. Denn hinter diesen 'Investitionen' verbirgt sich häufig auch nur wieder Sozialpolitik (z. B. Baukindergeld und Zuschüsse für 'soziale Wohnraumförderung' oder 'soziale Integration im Quartier') oder ideologischer Politik-Quatsch (z. B. 'Schutz des Klimas und der Biodiversiät im Ausland' oder 'Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre'). Allein 20% der Investitionsausgaben betreffen zudem das Entwicklungshilfeministerium. Wir bauen also in Mombasa oder so, das sind die Investitionen des deutschen Staates in die Zukunft des Planeten, während in Deutschland die Bahn sichtbar verrottet. Oder die Schulen. Und es geht weiter. Die Rücklagen von 35 Milliarden für 'Integration' sind in der Finanzlückenrechnung des Finanzministerium bis 2023 schon aufgebraucht; für die jährlich weitere Zuwanderung und die erfolglose Integration der bis heute Angekommenen fehlt dann das Geld – oder muss irgendwie aufgetrieben werden. Denn Integration muss sein, wegen Zukunft und so. Aber nicht nur Hubertus Heil gibt Geld aus, das er nicht hat. Gerade wurde ein Kohleausstieg verabredet, der ist nicht unter 100 Milliarden zu haben. Das sind die ersten Schätzungen; der kritische Bürger kann also gut und gerne mindestens das Doppelte erwarten. Den gigantischen Ausgaben und weiteren Vorhaben steht die offenen und viele heimliche Steuererhöhung gegenüber. Gibt es Steuersenkungen? Entlastung ist das Lügenwort des Jahres. Hinter dem großen Versprechen steckt, dass nach Abzug von Inflation und Progression die verfügbaren Einkommen stagnieren – schöne Entlastung, nach der man nicht mehr hat als vorher. Hätte sich der Staat in der bisherigen Regierungszeit Angela Merkels damit begnügt, die Steuereinnahmen nur in Höhe des Zuwachses des Durchschnitts-Bruttoeinkommens zu erhöhen oder hätte der Staat das zusätzlich eingenommene Steuergeld an die Bürger zurückgegeben, so hätten die Bürger heute ca. 165-180 Milliarden Euro jährlich mehr im Portemonnaie zur eigenen Verfügung. Das wäre rechnerisch für jeden einzelnen Bürger vom Baby bis zum Greis mehr als 2.000 € pro Jahr. Oder jeweils 40.000 Euro im Jahr für jeden der circa 4 Millionen Hartz IV-Bezieher. Mehr Merkel macht die Bürger ärmer. Steuern sind eben nicht automatisch Umverteilung zu Lasten Bedürftiger. Sie laden auch zu Verschwendung und Selbstbedienung ein. Merkels Große Koalition jedenfalls hat es geschafft, den Reichtum der Gesellschaft in eine Haushaltslücke zu verwandeln und steigende Steuern zur Grundlage für noch schneller steigende Steuern."
Thorsten Polleit , 06.02.2019 :
"Es ist vermutlich eines der hartnäckigsten Gerüchte in der Wirtschaftstheorie, dass eine Volkswirtschaft, um wachsen zu können, eine zunehmende Geldmenge braucht. Dass das aber nicht richtig ist, lässt sich leicht einsehen. Die einzige Funktion, die Geld ausübt, ist die Tauschmittelfunktion (alle anderen Geldfunktionen sind lediglich Unterfunktionen der Tauschmittelfunktion). Daraus folgt, dass ein Ausweiten der Geldmenge keinen volkswirtschaftlichen Nutzen bringt. Das Verwenden von Geld ist zwar ohne Zweifel produktiv und nützlich für alle am Wirtschaftsleben Beteiligten. Wenn aber die Geldmenge steigt, bringt das volkswirtschaftlich keinen Nutzen. Das Resultat ist vielmehr ein Rückgang der Kaufkraft des Geldes, und dabei werden einige (die Erstempfänger des neuen Geldes) besser gestellt auf Kosten anderer (die Spätempfänger des neuen Geldes). Der Vorbehalt, man könnte beispielsweise nicht mehr zurück zum Goldgeld, weil es nicht genügend Gold auf der Welt gäbe, ist ökonomisch gesehen also haltlos. Jede gerade verfügbare Geldmenge ist so gut wie jede andere. Mit einem frei gewählten Geld finden die Übelstände, die das heutige staatliche Fiat-Geldsystem verursacht, ihr Ende. Es gibt keine monetär verursachten Boom-und-Bust-Zyklen mehr, keine chronische Schuldenwirtschaft, keine einsturzgefährdeten Kreditpyramiden, keine sozial-ungerechte Umverteilung von Einkommen und Vermögen. Das reibungslose Funktionieren eines freien Marktgeldes, verbunden mit Bankfreiheit, bedarf keiner Zentralbank, keiner Finanzaufsicht, keiner irgendwie gearteten obrigkeitlichen Fürsorge. Was allein erforderlich ist, ist ein funktionierendes Rechtsystem. Eines das sicherstellt, dass Verträge eingehalten beziehungsweise dass Vertragsverstöße wirksam sanktioniert werden. Solange es eine Vielzahl Staaten gibt, sind der Staatsmacht Grenzen gesetzt. Verhält sich ein Staat schlecht, können die, die ihm unterworfen sind, mit den Füßen abstimmen und abwandern. Das ist unvorteilhaft für den Staat, schließlich lebt er ja von den Steuern seiner Untergebenen. Und solange es noch eine Vielzahl von staatlichen Fiat-Währungen gibt, haben die Geldnachfrager noch ein Mindestmaß an Wahlfreiheit. Jeder nationale Fiat-Geldproduzent ist folglich limitiert. Inflationiert er zu heftig, schwindet die Geldnachfrage nach seiner Währung. Die Staaten könnten nun versuchen, die Grenze der Inflationierung durch ein Kartell aufzulösen. Doch ein Kartell ist bekanntlich nicht stabil. Die Sozialisten haben erkannt, dass Nation und Nationalstaat ihren Bestrebungen von einheitlicher Weltwährung und Weltstaat im Wege stehen. Nation und Nationalstaat werden daher von den Sozialisten bekämpft. Die Nation wird als rückwärtsgewandt diskreditiert, als Quelle für Krieg verunglimpft. Doch das ist sachlich ungerechtfertigt. Der Ursprung der Nation ist ein ökonomischer: Wenn Menschen beginnen, sich arbeitsteilig organisieren, wird die sprachliche Verständigung bedeutsam. Menschen, die sich in enge ökonomische Arbeitsteilung begeben, nehmen die gleiche Sprache an, entwickeln ein gemeinsames Werte- und Verhaltenssystem. Die Nationen haben sich im 19. Jahrhundert herausgebildet, im Bestreben der Menschen, die Fremdherrschaft (nach innen und außen) abzustreifen und Freiheit zu erlangen. Das Nationalitätenprinzip markiert keine Feindschaft der einen Nation gegen die andere Nation. Im demokratischen Sozialismus bestimmen bekanntlich die einen, was den anderen genommen wird, was verboten, was erlaubt ist. Und je mächtiger der Staat im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben ist, desto drückender fallen auch die Nachteile aus für diejenigen, die einer Minderheit angehören. Die demokratischen Sozialisten können auf Propaganda setzen. Den Menschen wird erzählt, nationale Belange seien internationalen unterzuordnen – das sei nicht nur ehrbar und gut, sondern unvermeidlich, weil die drängenden Probleme der Zeit – Wirtschaftskrisen, Umweltschutz etc. – nicht mehr national, sondern nur noch international in den Griff zu bekommen seien. Nationale Souveränität sei daher abzugeben an supra-nationale Institutionen, mit deren Hilfe dann die gewünschten Politikziele erreicht werden sollen. Mit Propaganda kann man selbstverständlich auch versuchen, das Eintauschen der nationalen Währungen in eine internationale Währung zu rationalisieren. Ein anderer Weg, die Nation auszuschalten, wird von der Linken in der politisierten Wanderung erblickt, wie sie heute als 'Politik der offenen Grenzen' eingefordert und praktiziert wird. Die Produktionsbedingungen auf dem Planeten sind regional unterschiedlich. Menschen wandern zu den Orten, wo die Ergiebigkeit ihrer Arbeit am größten ist. In einer Welt, in der es noch kein Eigentum an Land und Ressourcen gibt, ist die Wanderung konfliktfrei möglich. Anders in einer Welt, in der Land und Ressourcen sich bereits in privaten Händen befinden. Hier ist konfliktfreie Wanderung nur durch ausdrückliche Einladung der Eigentümer von Land möglich. Ungeladene Einwanderung kommt einer Verletzung der Eigentumsrechte der Landbesitzer gleich, in deren Gebiet eingewandert wird. In demokratisch verfassten Gemeinwesen, in der der Staat mächtig ist, stellt die Einwanderung in jedem Fall ein Problem dar, vor allem wenn es sich um sprach- und kulturfremde Wanderung handelt. In gemischtsprachlichen Gebieten bringt nämlich die Demokratie – wenn sie nicht als Selbstbestimmungsrecht des einzelnen, sondern als Herrschaft der Mehrheitsmeinung aufgefasst wird –, nicht etwa Selbstbestimmung und Autonomie für alle. Sie führt vielmehr zur Unterdrückung der Minderheit durch die Mehrheit – die umso rücksichtsloser ausfallen wird, je stärker der Staat das Gesellschafts- und Wirtschaftsleben bestimmt. Daher gibt es nur drei Konsequenzen für die Wanderer: (1) Entweder sie nehmen Sprache und Sitten des Einwanderungslandes an, assimilieren sich. (2) Oder die Einwanderer ergeben sich in ihr Schicksal und begnügen sich mit einer Minderheitsposition, fügen sich in das Unterdrücktsein. (3) Oder die Einwanderer setzen alles daran, um ihre sprachlichen-kulturellen Prägung im Einwanderungsland durchzusetzen. Die Verteilungskonflikte zwischen den Menschen aus verschiedenen Teilnehmernationen befördern Zentrifugalkräfte, die den Zusammenhalt der Einheitsgeldunion unter Druck setzen, im Extremfall sprengen. Dass eine Währungsunion, die sich aus eigenständigen Nationen zusammensetzt, und in der das Geldwesen staatlichem Zugriff ausgesetzt ist, nicht dauerhaft funktioniert, zeigt auch die Erfahrung. Der Euro stellt ein Einheits-Fiat-Geld für 19 Nationen mit insgesamt etwa 337 Millionen Menschen dar. Der Fiat-Euro sorgt für weitreichende Umverteilungswirkungen von Einkommen und Vermögen zwischen den Nationen (die sich zum Beispiel in den berühmt-berüchtigten 'Target-2-Salden' oder in einer Vergemeinschaftung der Bankeinlagensicherungssysteme zeigen), die zu Konflikten zwischen den Nationen führen müssen."
Vera Lengsfeld , 22.02.2019 :
"Die Finanzkrise und die damit verbundene 'Eurorettung' gehen ins 12. Jahr. Sie haben uns nach Einschätzung des Finanzexperten Markus Krall eine gesamtwirtschaftliche Zeitbombe beschert, wie es sie in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegeben hat. Der nächste Finanzcrash wird im Augenblick noch von der Nullzinspolitik des skrupellosen Chefs der EZB, Mario Draghi, aufgehalten. Aber in absehbarer Zeit, Krall schätzt, dass es schon 2020, also nächstes Jahr, so weit sein kann, wird sich die heute scheinbar so gut gepolsterte Eigenkapitalausstattung des europäischen Bankensystems in heiße Luft auflösen. Politik und Qualitätsmedien befassen sich nicht mit dieser Gefahr. Den allermeisten Deutschen scheint nicht einmal bewußt zu sein, dass ihre Ersparnisse für das so genannte europäische Bankensicherungssystem bereits verpfändet sind. Kaum einer weiß auch, dass die Schuldenvergemeinschaftung, die mit politisch nicht durchsetzbaren Eurobonds durchgeführt werden sollte, mit dem Target 2-System in vollem Gange ist. Was passiert, wenn die europäische Bankenpleite beginnt? Die EZB wird es wahrscheinlich nicht überleben, die Rechnung ist einfach zu groß. Mit dem damit verbundenen Ende der Schuldenvergemeinschaftung träte automatisch die No-Bailout-Klausel des Maastricht-Vertrags wieder in Kraft. Jedes Land muss seine Banken selbst retten. Die Länder mit den höchsten Schuldenständen: Italien, Portugal, Griechenland, Frankreich, Belgien, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Euro ausscheiden müssen, um mit frisch gedrucktem eigenen Geld die eigenen Banken zu retten. Sie könnten ihre Schulden an Deutschland nicht bezahlen, selbst wenn sie das wollten. Mit dem Stand vom Februar 2017 betrug die Schuldenlast für jeden deutschen Staatsbürger 25.000 Euro. Wir können davon ausgehen, dass es jetzt an die 30 000 oder sogar darüber sind. Zwar hat die Bundesbank vorsorglich das Gold zurückgeholt, um damit wenigstens einen Teil eines solchen Crashs abfangen zu können. Wenn das nicht reicht, wird es einen nationalen Lastenausgleich geben, d.h. die von der Politik generierten 'Schulden' der Bürger werden einfach vom Konto abgebucht oder ihre Immobilien und sonstigen Werte werden mit Hypotheken belastet. Wer das verstanden hat, weiß nun auch, warum Deutschland bis zum bitteren Ende nicht aus dem Euro aussteigen kann. Unsere Politiker haben unser Land, unser Geld, mit einer riesigen Summe auf eine einzige makroökonomische Wette gesetzt. Wenn sie die Wette verlieren, der Euro fällt, ist unser Geld weg. Es gibt keine Freiheit ohne wirtschaftliche Freiheit. Die Würde, die uns im Artikel 1 des Grundgesetzes garantiert wird, müssen wir selbst verteidigen. Von den Politikern wird sie mit unserem Vermögen verzockt."
Holger Zschaepitz‏


Es gibt noch andere Grenzen des Wachstums, eigentlich hat alles, was zahlenmäßig erfassbar ist, eine obere und eine untere Grenze (letztere oft Null). Nur in der Mathematik kann man theoretisch über das Unendliche nachdenken. Und in der Physik ist das Wesen von Raum und Zeit noch nicht geklärt und damit die Frage, ob diese beiden Größen unendliche Ausmaße erreichen. Eine der größten Entdeckungen der Physik ist die obere Grenze der Geschwindigkeit jedes beliebigen Objektes, die Lichtgeschwindigkeit.
Überbevölkerung, das heißt die Überbeanspruchung der natürlichen Lebensgrundlagen durch zu hohe Bevölkerungsdichte, ist die Hauptursache vieler ökologischer Probleme.
Noch bevor sich dadurch eine ökologische Krise zuspitzt und Menschen verhungern, kommt es im allgemeinen zu sozialen Unruhen: Patriarchalisches Weltbild -> Überbevölkerung -> Arbeitslosigkeit/Armut/Ausweglosigkeit
-> Kriminalität/Plünderungen/Krieg -> Reduzierung der Überbevölkerung durch Tod oder Flucht
Ein Beispiel ist der Eroberungsdrang des Erdogan-Regimes in Nord-Syrien:
Es ist eine Schande, daß westliche Politiker sich vor Erdogan ducken und die Türkei immer noch zur NATO gehört.
In Deutschland scheint sich folgendes Szenario zu entwickeln: Materialistisches Weltbild -> Gier nach immer mehr
-> Wachstum um jeden Preis -> Gelddruckerei durch die Zentralbank und Masseneinwanderung
-> Fehlinvestitionen/Blasenbildung -> hohe Inflation -> Abschwung der Wirtschaft -> Arbeitslosigkeit/Armut/Neid
-> Kriminalität/Ausschreitungen -> Regierungswechsel -> Stopp von Gelddruckerei und Masseneinwanderung
Je später ein Politikwechsel erfolgt, desto schwerer werden Kriminalität/Ausschreitungen.
Es ist also das Bestreben der amtierenden Regierung, daß in Deutschland möglichst viele Menschen leben.

Dies steht im totalen Widerspruch zu einer nachhaltigen Lebensweise.
Hadmut Danisch , 11.01.2019 : "Meines Erachtens sind wir jetzt schon in einer katastrophalen Überbevölkerung. Sind wir nicht gerade irgendwo zwischen 7 und 8 Milliarden? Ich denke, mit 1 bis 2 Milliarden wären wir besser bedient, denn in gar zu vielen Ländern, in den Townships von Afrika, den Gegenden von Amerika oder in den Slums von Deutschland sehe ich, dass ein riesiger Teil der Menschheit nur noch völlig nutzlos herumsitzt und ernährt werden muss. Die nehmen nicht mehr am produktiven Leben teil, die können und machen nichts, die sind nur noch Ballast. Auch eine Folge dessen, dass wir die Evolution und die Auslese außer Kraft gesetzt haben. Man muss nicht mehr überlebensfit sein, man wird ernährt, und sei es, dass man die Abfälle der anderen frisst. Es gibt jetzt schon viel zu viele Menschen und nur noch eine umweltzerstörende Landwirtschaft kann sie (kaum noch) ernähren. Vor 20, 30 Jahren hatten wir schon Hungerkatastrophen, und anstatt die Menschheit auf das ernährbares Maß einzupegeln kamen Organisationen wie Misereor, Brot für die Welt und solche weiteren, die die alle irgendwie am Leben gehalten und zur Vermehrung bestimmt haben. Damals waren wir zwischen 4 und 6 Milliarden, bald sind wir doppelt so viele. Es riecht alles nach einer kommunistischen Utopie. Man holt künstlich immer mehr Leute hierher, die zwischen 10 und 15 Kindern bekommen. Man bringt den medizinischen Fortschritt und senkt die Säuglingssterblichkeit. Man flutet den Planeten mit Menschen. Wann immer man von Überbevölkerung und Ernährungsproblemen redet, heißt es immer, es sei genug für alle da, der Planet könne viel mehr Leute ernähren. Was eine extrem dumme Antwort ist. Denn irgendwo ist eine Grenze, ob man sie nun bei 4, 6, 20 oder 40 Milliarden sehen will. Und je näher man ihr kommt, desto gefährlich wird es, desto schwerer wird es, dann noch zu bremsen. Wie will man bitteschön 10 Milliarden Menschen, die rammeln wie bekloppt, erklären, dass sie jetzt mal mit dem Kinderkriegen aufhören sollen? Klappt doch jetzt schon nicht. Trotzdem forciert man das. Warum? Kommunismus. Der ganze linke Komplex will alle Eigenschaften ausradieren, insbesondere Weiße ausradieren, und damit alles mit Menschen anderer Kontinente überfluten, genetisch vermischen. Hört sich bekloppt und rassistisch an, ist aber deren Strategie. Und dazu brauchen sie unbegrenzte Menschenmengen. Einfach erdrücken. Claudia Roth antwortete ja neulich auf die Frage von CSU-Dobrindt, wieviele der erwarteten 70 Millionen Flüchtlinge sie aufnehmen will mit 'Alle'.
Das war keine Ironie, das war genau das, was man da vorhat. Fragt man, dann heißt es gerne, die Erde könne auch 20 Milliarden Menschen ernähren. Klar, wenn man alles mit Kunstdünger vollhaut und die Flüsse auf die Felder umleitet, dazu noch ein Haufen Gentechnik. Irgendein Grüner ist ja gerade Glyphosat-Lobbyist geworden. Ich habe immer mehr den Eindruck, dass es Links-Grünen gar nicht um Umweltschutz geht (die fliegen ja auch zum Eisessen nach Kalifornien). Linken ging es noch nie um Umwelt. Ich habe inzwischen den vagen Eindruck, dass es nur noch darum geht, die Erde mit 20, 30 Milliarden Menschen vollzupacken und die Klimaerwärmung als rhetorisches Ablenkungsmanöver für Veränderungen wie in Australien zu nehmen, die man gerne für Folgen der Klimaerwärmung halten würde, die aber Folgen einer ausufernden destruktiven Technolandwirtschaft sind. Damit wäre das ganze Grünpolitische Gerede nur ein Ablenkungsmanöver für die gezielte extremlandwirtschaftliche Zerstörung der Welt zugunsten einer kommunistischen Utopie mit extrem vielen Menschen. Darin würde dann auch das 'bedingungslose Grundeinkommen' passen. Man geht davon aus, dass ein paar Maschinen das sozialistische Einheitsfutter produzieren und die Menschen in gleichgemachten Mao-Anzügen rumsitzen, gar nichts tun, Getreidebrei fressen und sich gut dabei fühlen. Bei Mao war es halt Reis."
Volker Seitz , 23.01.2019 : "Die Kontrolle des Bevölkerungswachstums bleibt ein heikles Thema, und nur wenige vernünftige Politiker in Afrika und Europa wagen es, sich deutlich dafür auszusprechen. Viele Afrikaner sehen in der Geburtenregelung ein rassistisches Komplott, das darauf abzielt, Afrika zu entvölkern. Viele Kinder zu haben, gilt bei vielen Afrikanern als Zeichen von Wohlstand und Prestige. Dennoch: es stellt die schlimmste Bedrohung dar, der sich Afrika und Europa gegenüber sehen. Der hohe Bevölkerungsanstieg verursacht Konfliktpotenzial: durch mangelnde Ernährungssicherheit, Wasserknappheit, Druck auf Bildungssysteme, Arbeitslosigkeit. Außerdem steigt bei einer höheren Population und Verteilungskämpfen die Aggression. Das Gesundheitswesen hält dem Druck einer rasant anwachsenden Population in weiten Teilen Afrikas nicht stand. Die wenigen Ärzte versuchen sich bessere Einkommensquellen zu erschließen als die in einem Distrikt-Krankenhaus. Sie verschwinden entweder in der Verwaltung oder ins Ausland. Im Vereinigten Königreich sind zum Beispiel mehr Ärzte aus Sierra Leone und mehr malawische Krankenschwestern im Einsatz als in ihren Heimatländern. Familienplanung wird kaum akzeptiert: Mit Fertilitätsraten um sechs Kinder pro Frau (Deutschland 1,4) wird man kein Bevölkerungswachstum bremsen können. Antikonzeptiva gibt es zwar, aber selbst die Schwestern und Hebammen sind oft durchaus der Meinung, dass sechs bis acht Kinder normal seien. Der Entwicklungsstand eines Landes hängt eng mit dem Bevölkerungswachstum zusammen. 'Wenn das Problem der Bevölkerungsexplosion nicht gelöst wird, sind alle anderen Probleme unlösbar', wusste schon Aldous Huxley (1894-1963). Mit einer erfolgreichen Familienplanung hat zum Beispiel in Vietnam der nachhaltige wirtschaftliche Aufstieg begonnen. Durch Entwicklungshilfe müssen Regierungen in Afrika durch Koppelung der Hilfsgelder an eine realistische Bevölkerungspolitik gedrängt werden. Frauenbildung, Frauenrechte und Frauenerwerbstätigkeit sind die beste Strategie für die Absenkung von Geburtenraten. Allerdings kann dies nicht von außen aufgezwungen werden, wenn die Widerstände zu groß sind. Deshalb sollte ein arabisches Land, zum Beispiel Tunesien, das durch Frauenbildungspolitik und Aufklärung eine Geburtenreduktion erreicht hat, mit ins Boot genommen werden. Dadurch könnte dem Vorwurf des Neokolonialismus begegnet werden. Mehr junge Mädchen müssen eine gute Schulbildung erhalten und darüber informiert werden, dass es Verhütungsmöglichkeiten gibt und dass sie nicht bereits als Jugendliche heiraten müssen. Da die meisten Afrikaner, denen ein Asyl- oder Flüchtlingsstatus vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nicht zuerkannt worden ist, dennoch in Deutschland bleiben, hat sich besonders in Afrika verbreitet, in Deutschland dürfe jeder bleiben (und wird versorgt), der es einmal hierher geschafft hat. Erst wenn klare Signale ausgesendet werden, dass die Ankunft in Europa über illegale Einwanderung nicht mehr möglich ist, werden die Zahlen der illegalen Migranten, die im Mittelmeer sterben, zurückgehen. In Deutschland kann nicht einmal darüber vernünftig debattiert werden, ob private Seenotrettung womöglich doch das grausame Geschäft der Schleuser befördert. Die Attraktivität Deutschlands wäre rasch geringer, wenn Zuwanderer hinsichtlich aller Unterstützungs-, Versorgungs- und Unterbringungsmaßnahmen in Deutschland so gestellt werden, wie es im Land der Erstaufnahme praktiziert wird. Außerdem sollte Deutschland verstärkt Rückführungsabkommen mit den Herkunftsländern abschließen. Jeder Kooperationsvertrag mit afrikanischen Ländern muss zur selben Zeit auch Rückführungsabkommen beinhalten. Vorbild könnte das Abkommen zwischen Italien und Tunesien sein, das gut funktioniert. Wir sollten auch nicht zu viele kulturelle Zugeständnisse machen, vor allem wenn es um die Rolle von Frauen, dem zunehmenden Antisemitismus durch Migranten und Scharia-Vorrang vor der UN-Menschenrechtserklärung geht."
Egon W. Kreutzer , 14.02.2019 : "Grund und Boden ist, sieht man von der holländischen Methode, das Meer zurückzudrängen, ab, nicht vermehrbar. Eine Volkswirtschaft nutzt die verfügbare Landfläche für Land- und Forstwirtschaft, für Industrie und Handel und zu Wohnzwecken – und verbindet alles mit ebenfalls flächenfressenden Verkehrswegen. Dabei sind sowohl Bevölkerungs- als auch Wirtschafts- und Wohlstandswachstum die Treiber des Flächenverbrauchs. Die nicht intensiv genutzten, noch naturnah gehaltenen Flächen schwinden in Folge des Flächenfraßes und irgendwann wird deutlich, dass es ganz ohne natürliche oder wenigstens naturnahe Flächen nicht geht. Deutschland gehört durchaus zu den sehr dicht besiedelten Gebieten auf dieser Welt und bekommt das Problem dadurch sehr viel intensiver zu spüren als zum Beispiel Russland oder die USA. Das Umweltbundesamt schreibt dazu: 'Insgesamt sind die Inanspruchnahme immer neuer Flächen und die Zerstörung von Böden auf die Dauer nicht vertretbar und sollten beendet werden. Angesichts global begrenzter Landwirtschaftsflächen und fruchtbarer Böden sowie der wachsenden Weltbevölkerung ist der anhaltende Flächenverbrauch mit all seinen negativen Folgen unverantwortlich. Dies gilt auch und besonders mit Rücksicht auf künftige Generationen.' Dagegen gibt es nichts einzuwenden. Es sollte also alles getan werden, um den Flächenverbrauch zu stoppen. Es gibt dazu ja sogar offizielle Ziele: Die Bundesregierung hat sich deshalb im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungen und Verkehr auf 30 Hektar pro Tag zu verringern. Im Durchschnitt der Jahre 1993 bis 2003 lag der Flächenverbrauch noch bei 120 Hektar pro Tag. Darüber hinaus fordern der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), der Rat der Sachverständigen für Umweltfragen (SRU) sowie der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), spätestens zum Jahr 2050 die Inanspruch-nahme neuer Flächen auf null zu reduzieren. Die Siedlungs- und Verkehrsflächen in Deutschland nehmen zur Zeit rund 50.000 Quadratkilometer in Anspruch – bei angenommenen 82 Millionen Einwohnern, sind das rund 600 Quadratmeter pro Person oder 600 Quadratkilometer je 1 Million Einwohner. Wenn also Bevölkerung und Wirtschaftsleistung und der daraus erwachsende Wohlstand und die daraus entstehenden Ansprüche die maßgeblichen Größen für den Flächenbedarf darstellen, dann sind das die Stellschrauben mit dem größtmöglichen Einfluss. Nun hat die von über 80 Prozent der Bevölkerung und von sechs von sieben im Bundestag vertretenen Parteien gutgeheißene Migrationspolitik der letzten Jahre zu einem dauerhaften Bevölkerungszuwachs geführt, der im Laufe der nächsten Jahre unweigerlich neuen Flächenbedarf auslösen wird. Das Ziel von 30 Hektar pro Tag ab 2020 und null Hektar ab 2050 wird aufgrund der zu erwartenden, neuen Bevölkerungsdynamik verfehlt werden, es sei denn, die Deindustrialisierung Deutschlands hält mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt. Die Zerschlagung der Kernindustrie des Landes könnte es folglich durchaus ermöglichen, trotz weiterhin offener Grenzen und Migrationspakt den Flächenfraß zu stoppen. Wachsende Arbeitslosenzahlen führen dabei zu sinkendem Wohlstand und sinkenden Ansprüchen. Die ausufernde Eigenheimbebauung an den Stadträndern kommt zum Stillstand, Feldhamster und Brachvogel sind gerettet. Es sei denn, sie werden aus der Not heraus als neue menschliche Nahrungsquellen erschlossen. Wäre es nicht einfacher, die Zuwanderung zu stoppen?"

Die oben beschriebene Gelddruckerei hat in den vergangenen Jahren das Wachstum der Wirtschaft künstlich aufrecht erhalten und für einen künstlichen Anstieg der Erwerbstätigkeit gesorgt. Trotzdem kann der Bedarf an Jobs nicht gedeckt werden, wie aus einer Statistik (Februar 2019) der Arbeitsagentur hervorgeht:
5,6 Mio. Regelleistungsberechtigte nach dem SGB II sind Personen mit Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Sozialgeld, davon sind 4 Mio. (71,2 %) erwerbsfähig.
Sollte die Konjunktur nachlassen, wird die Zahl der Arbeitssuchenden stark steigen und es drohen soziale Unruhen.
Dann wird sich für alle zeigen, dass die Masseneinwanderung ein schwerer politischer Fehler ist.

Helmut Creutz (1923-2017) :

Noch immer reden und tun Politiker und Manager so, als ob es keine Grenzen des Wachstums gäbe.
Stabiles Wirtschaften bedeutet gleich bleibendes Bruttoinlandsprodukt, keine Verzinsung und keine Inflation.
Gibt es dann noch Fortschritt?
Die Perspektive sollte sein: "Klasse statt Masse!" - man kann auch sagen "Qualität statt Quantität!"

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