Grenzen des Wachstums

Stand: 18.05.2021
Die Bürger Europas und anderer entwickelter Staaten wie Japan müssen erkennen, daß das Wachstum der Wirtschaft vorbei ist und auch nicht wiederkommen wird. Die Wirtschaft stößt an unüberwindbare Grenzen.
Es ist zum einen unmittelbar eine finanzielle Grenze und zum anderen grundlegend eine ökologische Grenze spürbar.
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, daß die Marktwirtschaft, bzw. der böse Kapitalismus, auf ständiges Wachstum programmiert ist und damit Schuld hat, wenn die finanziellen und ökologischen Grenzen überschritten werden. Jedes Wirtschaftssystem gehorcht Spielregeln, die der jeweilige Staat (oder Staatenbund wie die EU) vorgibt. Die wichtigste Regelung ist dabei das Geldsystem. Es sind die Regierungen dieser Staaten und der ihnen nahe stehenden Zentralbank, die die (Markt)Wirtschaft dazu antreiben, immer weiter zu wachsen und sich dabei immer weiter zu verschulden. Der Grund ist, daß die Regierungen selbst nicht mit den Einnahmen (Steuern) auskommen. Und der Grund dafür liegt an der dummen, habgierigen Masse der Wähler, die diese Regierungen an die Macht gebracht hat. Eine Regierung, die auf solides Wirtschaften setzt, wird abgesetzt. Die Marktwirtschaft wäre ein hervorragendes System, um frühzeitig die bereits überschrittenen Grenzen zu erkennen und zu korrigieren. Dazu müssten die Politiker es lediglich Ernst meinen mit einem ausgeglichenen Haushalt (schwarze Null und Schuldenbremse) beim Staat und bei der Zentralbank. Aber die breite Mehrheit der Bevölkerung sieht nicht die Gefahr eines Finanzcrashs.
Die Wirtschaft Europas wird nur noch durch den ständigen Aufkauf von Staats- und Unternehmensanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) über Wasser gehalten. Die Politik versucht mit wilder Gelddruckerei, die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen, was aber nur Inflation auslösen wird.
Dies führt zu einer immer größer werdenden Abhängigkeit aller Wirtschaftsaktivitäten von EZB und Staatsausgaben.
Wir entfernen uns immer mehr von einer Marktwirtschaft und bewegen uns hin zu einer Staatswirtschaft.
Die Schuldenfalle ist also die Folge eines auf zwanghaftes Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystems und bedeutet abnehmende Effizienz der Wirtschaft und sichere Beschäftigung nur noch im staatlichen Auftrag.
Die Ursache ist die Leugnung von Grenzen des Wachstums.
Prof. Dr. Thorsten Polleit , 10.04.2021 :
"Eine wahrhaftige geldtheoretische Aufklärung hat das Zeug, die Macht der kontrollierten Inflation und damit auch den schlimmsten Auswüchsen des Neo-Sozialismus das Handwerk zu legen. Der Sozialismus ist deshalb eine so wirkungsmächtige Idee, weil er die Wunschträume der Menschen und ihre Ressentiments - allen voran Neid und Missgunst - bedient. Der Sozialismus verspricht Glück und Genuss. Und zur Freude derjenigen, die meinen, schlecht weggekommen zu sein, stellt er auch noch die Erniedrigung derer in Aussicht, die erfolgreicher sind als der Durch-schnitt. Was die Anhänger des Sozialismus damals wie heute eint, ist die Meinung, die Geschicke der Menschen dürften keinesfalls dem System der freien Märkte überlassen werden. Es bedürfte vielmehr eines fürsorgenden beziehungsweise streng führenden Staates. Gerade auch dann, wenn es um das Geld geht. In der russischen Revolution wollten die Bolschewiken den Kapitalismus durch die Vernichtung des Geldes abschaffen. Ganz anders gehen die Sozialisten der Neuzeit vor. Sie denken gar nicht daran, das Geld zu abzuschaffen, um die Produktionsmittel zu verstaatlichen. Vielmehr setzen sie es ein, um eine Befehls- und Lenkungswirtschaft zu errichten, in der das Privateigentum der Produktionsmittel formal erhalten bleibt, de facto aber dem Staat - beziehungsweise den Sonder-interessengruppen, die ihn für ihre Zwecke einspannen - anheimgestellt ist: Der Staat soll durch Vorgaben, Regu-lierung, Gesetze, Steuern und Preiskontrollen bestimmen, was wie wo und wann und in welcher Menge produziert wird, und wer was wann und in welchen Mengen konsumiert. Das ist das Wirtschaftsmodell der Nationalsozialisten im Deutschen Reich in den 1930er Jahren. Und wohl kein anderes Instrument erweist sich bei seiner Neuauflage als so wirkungsvoll wie das staatlich gelenkte Zentralbankgeldsystem. Es ermöglicht die Ausgabe von ungedecktem Geld, das notwendigerweise immer wieder zu Finanz- und Wirtschaftskrisen führt. Für die Umstürzler ein durchaus will-kommenes Ergebnis: In der Not der Stunde - die die Ideologen fälschlicherweise dem Kapitalismus ankreiden - kann der Staat seine Macht ohne großen Widerstand ausbauen: mit Verordnungen und Verboten die Wirtschaftsfreiheiten einschränken, durch staatliche Ausgabenprogramme die Stellung im Wirtschaftsleben ausweiten. Das staatliche Zentralbanksystem erlaubt es sogar, eine ganz besonders prekäre antikapitalistische Vision zu erfüllen: eine Welt ohne Zins zu schaffen. Während naive Keynesianer in der Null- und Negativzinspolitik ein Konjunkturbelebungsprogramm erblicken, ist die ökonomische Wahrheit dieser Geldpolitik eine gänzlich andere: Die kapitalistische Wirtschaft kann ohne einen positiven Marktzins gar nicht funktionieren. Das liegt daran, dass jeder handelnde Mensch einen positiven 'Urzins' sprichwörtlich in sich trägt. Ohne einen positiven Marktzins hört daher das arbeitsteilige Sparen und Inves-tieren auf. Es kommt zu Kapitalverzehr. Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bleiben aus. Die Volkswirtschaft fällt zurück in eine primitive Subsistenzwirtschaft. Die Null- und Negativzins-politik läuft - konsequent zu Ende geführt - auf die Zerstörung der freien Marktwirtschaft beziehungsweise der Reste, die von ihr noch übrig sind, hinaus.
Das Zentralbankgeldsystem macht es auch möglich es, jederzeit Kredit und Geld in jeder gewünschten Menge bereitzustellen. Der Staat und seine Parteien machen reichlich davon Gebrauch. Denn auf diese Weise können sie sich die Unterstützung der Wähler erkaufen und quasi jedweden Widerstand lahmlegen. Ein gutes Beispiel dafür ist die politisch diktierte Lockdown-Krise. Auf staatliches Geheiß wird die Wirtschaft zum Stillstand gebracht. Betriebe gehen kaputt, es kommt zu Massenarbeitslosigkeit. Die Betroffenen werden ruhig gestellt: Ihre ausgefallenen Einkommen werden mit neu geschaffenem bezahlt Geld, das die Zentralbanken ausgeben, und das die Menschen dankbar an-nehmen; mehr denn je hängen sie am finanziellen Tropf des Staates, werden zu bedürftigen Untertanen. Die Ausgabe von neuem, 'aus dem Nichts' geschaffenem Geld ist allerdings inflationär. Sie schafft Gewinner und Verlierer: Einige Personen werden reicher, andere ärmer. Die Einkommens- und Vermögensschere zwischen Arm und Reich geht auseinander. Doch auch das spielt den Neo-Sozialisten in die Hände. Volkstümliche Demagogen haben leichtes Spiel, und sie wissen diese Gelegenheit zu nutzen. Sie rufen nach Steuererhöhungen - nach höheren Steuern für die 'Reichen' -, Preiskontrollen, Höchstpreisen etc., denn damit ließe sich für Gerechtigkeit sorgen. Also auch durch die Folgen der Inflation ermächtigt sich der Staat zu Lasten der bürgerlichen und unternehmerischen Freiheiten. Befürworter der Lenkungs- und Befehlswirtschaft müssen allerdings aufpassen, dass die Inflation nicht zu hoch ausfällt. Denn zu hohe Inflation zerstört die Geldrechnung und schädigt die Leistungsfähigkeit der Wirtschaften. Geringes Wachstum und hohe Arbeitslosigkeit wiederum schüren Verteilungskonflikte, Zorn und Aufruhr der Bevölkerung, die dem Staat und seinen Repräsentanten durchaus gefährlich werden können. Den radikalen Sozialisten hingegen, die den Umsturz der Eigentumsverhältnisse nicht schleichend und nur teilweise, sondern sofort und total herbeiführen wollen, ist hingegen die unverhüllte, die offene hohe Inflation ein willkommenes Werkzeug, um zum Ziel zu gelangen. Sie sind bisher aber nicht führend in den Zirkeln derer, die den 'Großen Neustart', 'die Große Transformation', die 'Neue Weltordnung' herbeiführen wollen. Das derzeitige 'Establishment' setzt auf die Macht der kontrollierten Inflation, mit der sie die Volkswirtschaften geräuschlos am Gängelband dem anvisierten Ziel der Befehls- und Lenkungswirtschaft näherbringen wollen. In den letzten Jahrzehnten haben sie die Grundlagen dafür gelegt.
Neue Themen wie 'Klimawandel', 'Coronavirus' und 'Digitalisierung' beschleunigen den Marsch in den nach Allmacht strebenden Kommandowirtschaftsstaat, der nicht dem gemeinen Wahlvolk gehorchen wird, sondern einer 'oligarchisierten Elite'. Die Macht der kontrollierten Inflation ist jedoch glücklicherweise keine allmächtige. Sie steht und fällt mit dem Vertrauen der Menschen in das ungedeckte Geld. Würden die Menschen erkennen, welcher Betrug mit ihm betrieben wird, und welche eklatanten Schäden es ihnen zufügt, sind die Chancen gut, dass dem Spuk doch noch ein Ende bereitet wird. Eine solide volkswirtschaftliche Geldtheorie kann daher wirken wie die Aufklärung, die im 18. Jahrhundert den Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu entkommen half, die die herrschenden Machtverhältnisse umstürzte. Eine wahrhaftige geldtheoretische Aufklärung hat also das das Zeug, die Macht der kontrollierten Inflation und damit auch den schlimmsten Auswüchsen des Neo-Sozialismus das Handwerk zu legen."
Gerald Braunberger , 14.04.2021 :
"Es wäre leicht, die tatsächliche Tragfähigkeit der Staatsverschuldung zu testen: Die Zentralbanken müssten ihre Käufe von Staatsanleihen erst reduzieren – und dann einstellen. Auf dem Weg in eine Welt, in der Regierungen auch nach einer wirtschaftlichen Erholung Schulden nicht konsolidieren, sondern weiter ausbauen wollen, stören institutionelle Regeln wie die Maastricht-Kriterien oder nationale Schuldenbremsen. Angesichts niedriger Zinsen gefährdeten zusätzliche Schulden die Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen nicht, heißt es. In Ministerialbüros und Hörsälen lässt sich so etwas leicht deklamieren. Die Nachhaltigkeit einer immer weiter steigenden Staatsverschuldung ließe sich leicht testen: Die Zentralbanken müssten mit der allmählichen Überwindung der durch die Pandemie bedingten Wirtschaftskrise ihre Käufe von Staatsanleihen erst reduzieren und dann einstellen. Dann würde sichtbar, welche Länder ihre Verschuldung dort zu annehmbaren Bedingungen finanzieren könnten, wo sie finanziert werden sollten: am privaten Kapitalmarkt, der seit Jahren nicht unter einem Mangel an anlagebereitem Kapital leidet. Dieser Test wird allerdings so lange wie irgend möglich in die Zukunft verschoben werden. Denn Zentralbanken und Regierung wissen genau, dass dann die Stunde der Wahrheit drohte. Es gäbe vermutlich eine Reihe von Staaten, darunter Deutschland, die ihre Schulden am Markt problemlos finanzieren könnten – wenn auch wohl zu etwas höheren Zinsen. Aber es gäbe auch Staaten, denen dies nicht möglich wäre; eventuell käme es sogar rasch zu Insolvenzen. Deshalb werden die Zentralbanken fortfahren, einen nicht geringen Teil der neuen Anleihen aus dem Markt zu nehmen und dafür Zentralbankgeld auszugeben. Die Zentralbanken ersetzen so die fragile Bonität mancher Regierungen durch das in sie existierende Vertrauen. Aber diese Strategie funktioniert nur so lange, wie ihre Rolle als Garant der Staatsfinanzierung nicht mit ihrer Kernaufgabe der Geldwertsicherung in Konflikt gerät. Bisher ist dies nicht der Fall, aber dies kann sich ändern. Die Geisterbahn-Keynesianer unter den Ökonomen, deren wirtschaftspolitisches Credo sich weitgehend auf die Schuldenfinanzierung von Staatsausgaben in jeder Lebenslage beschränkt und haben offenbar nicht mitbekommen , was John Maynard Keynes schrieb. Und so befördern morsche Lehren den Aufbau morscher Türme aus Staatsschulden."
Oswald Metzger , 18.05.2021 :
"Karlsruhe reiht sich wieder in die Phalanx des gutgläubigen 'Ever closer union'-Establishments der deutschen Politik ein. Kurzerhand erklärte das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) heute die Anträge von Peter Gauweiler für unzulässig, ließ die von ihm monierte Missachtung der höchstrichterlichen Rechtsprechung durch Bundesregierung und Bundestag ungerügt. Somit hat es die von Gauweiler und seinem Prozessvertreter Prof. Dr. Dietrich Murswiek am 7. August 2020 beantragte so genannte Vollstreckungsanordnung zur Durchsetzung des spektakulären PSPP-Urteils zurückgewiesen. Dabei hatte das BVerfG am 5. Mai 2020 mit einem juristischen Paukenschlag im sogenannten Gauweiler-Urteil den Aufstand gegen die Mandatsüberdehnung der Europäischen Zentralbank (EZB) geprobt, weil sie die Verhältnismäßigkeit ihres milliardenschweren Anleihekaufprogramms PSPP nicht ausreichend belegt hatte. Gleichzeitig kritisierten die deutschen Verfassungsrichter ihre Kollegen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) harsch, weil sie zuvor auf einen mit kritischen Anmerkungen gespickten Vorlagenbeschluss des BVerfG mit einem unbegrenz-ten Freibrief für die EZB-Anleihekaufprogramme reagiert hatten. Binnen drei Monaten sollten sich Bundesregierung und Bundestag von der EZB die Verhältnismäßigkeit belegen lassen. Ansonsten sollte der Bundesbank untersagt werden, sich weiter an den Anleihekäufen zu beteiligen. Damals hatten die Karlsruher Richter für ihre Entscheidung harte Kritik aus der europäischen und der deutschen Politik geerntet. Uneingeschränkte politische Zustimmung zum Urteil hatte es im Bundestag nur von der AfD-Fraktion und wenigen Kritikern in der Unions- und FDP-Fraktion gege-ben, die sich nicht zur naiven 'EU-Vergemeinschaftungs-Community' zählen lassen. Eine riesige Parlamentsmehrheit aus Union, SPD, FDP und Grünen ließ sich dann vor der letztjährigen parlamentarischen Sommerpause von einem abgekarteten Begründungsspiel blenden, mit dem die Drei-Monats-Auflage der Karlsruher Richter nach einer Verhältnismäßigkeitsprüfung durch die EZB angeblich erfüllt sein sollte. Die EZB übersandte Unterlagen und Dokumente an die Bundesbank, die wiederum an die Bundesregierung, um damit zu belegen, dass sie ihr Mandat nicht überdehnt habe. Die Regierung akzeptierte diese Fake-News aus dem EZB-Tower und die übergroße Bundestagsmehrheit folgte ihr. Denn von einer substanziellen Prüfung der Verhältnismäßigkeit, die 'der EZB-Rat in einem neuen Beschluss nachvollziehbar darlegt', wie es das BVerfG in seiner Gauweiler-Entscheidung gefordert hatte, konnte damals keine Rede sein. Doch das BVerfG hat bei seiner heutigen Entscheidung ein spitzfindiges Schlupfloch gefunden, um sich um die Entscheidung zu drücken, ob die Pro-Forma-Begründung der EZB tatsächlich substanziell die von ihm gesetzten Begründungsauflagen erfüllt. Nur die völlige Untätigkeit der EZB und der deutschen Staats-organe hätte nach Auffassung der Verfassungsrichter zum Erfolg eines Antrags auf Erlass einer Vollstreckungsan-ordnung führen können. Doch schließlich habe der EZB-Rat ja über die Frage der Verhältnismäßigkeit geredet und sie bejaht, was sowohl die Bundesregierung wie auch der Bundestag akzeptiert haben. Damit sei ein neuer Sachverhalt gegeben, über den nicht in einem Vollstreckungsverfahren entschieden werden könne. Reichlich frustriert klingt ein entscheidender Satz, mit dem Peter Gauweiler diese Ausflüchte der Verfassungsrichter kommentiert: 'Wenn die Staatsorgane ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts nicht befolgen, können die betroffenen Beschwerdeführer sich – außer im Falle völliger Untätigkeit – dagegen nur mit einer neuen Verfassungsbeschwerde wehren. So kann ein Kreislauf immer neuer Verfassungsbeschwerdeverfahren in Gang gesetzt werden, der sich in sich selbst dreht, ohne das Recht durchzusetzen.' Als sich vor einem Jahr Verfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle aus dem höchsten deutschen Gericht verabschiedete, spekulierte ich bereits über einen europapolitischen Kurswechsel in Karlsruhe. Voßkuhle, der als Richter noch am wegweisenden Lissabon-Urteil (2009) beteiligt war und als letzte Entscheidung das Gauweiler-Urteil vom Mai 2020 mitverantwortete, hatte immer auf die nationale Verfassungsidentität gepocht, die nicht durch die ständige Selbstermächtigung europäischer Institutionen unterlaufen werden dürfe. Genau darauf stützt sich auch die im Lissabon-Urteil groß herausgestellte Kompetenz des deutschen Verfassungsgerichts zur Ultra-Vires-Kontrolle, also zur Prüfung von Kompetenzüberschreitungen der EU-Organe. Doch diese Kompetenz beschneidet sich Karlsruhe sehenden Auges, wenn es nicht einmal willens ist, sein Urteil – wie im PSPP-Fall – auch durchzusetzen, sondern Feigenblatt-Begründungen akzeptiert. Die heutige Entscheidung werte ich auch als Menetekel für alle, die darauf hoffen, dass die anhängigen Verfassungsbeschwerden gegen das gigantische Corona-Notfall-Anleihekaufprogramm PEPP Aussicht auf Erfolg haben könnten. Dass es sich dabei um einen klaren Fall von verbotener monetärer Staatsfinanzierung handelt, müssten die Richter bejahen, weil es keine begrenzenden Auflagen mehr gibt wie beim alten PSPP-Programm. Doch genau diese Leitplanken waren im Gauweiler-Urteil vom Mai 2020 der entscheidende Grund dafür, dass die Verfassungsrichter die verbotene monetäre Staatsfinanzierung beim PSPP noch nicht als gegeben ansahen. Verfassungsklagen gegen das aktuelle PEPP-Kaufprogramm lagen damals noch nicht vor. Doch EU-freundliche Richter werden findig genug sein, auch hier die selbst gesteckte Messlatte argumentativ zu reißen. Der Marsch in den europäischen Zentralstaat wird auch in Karlsruhe nicht mehr aufgehalten."



Es gibt noch andere Grenzen des Wachstums, eigentlich hat alles, was zahlenmäßig erfassbar ist, eine obere und eine untere Grenze (letztere oft Null). Nur in der Mathematik kann man theoretisch über das Unendliche nachdenken. Und in der Physik ist das Wesen von Raum und Zeit noch nicht geklärt und damit die Frage, ob diese beiden Größen unendliche Ausmaße erreichen. Eine der größten Entdeckungen der Physik ist die obere Grenze der Geschwindigkeit jedes beliebigen Objektes, die Lichtgeschwindigkeit.
Überbevölkerung, das heißt die Überbeanspruchung der natürlichen Lebensgrundlagen durch eine zu hohe Bevölkerungsdichte, ist die Hauptursache der meisten ökologischen Probleme.
Noch bevor sich dadurch eine ökologische Krise zuspitzt und Menschen verhungern, kommt es im allgemeinen zu sozialen Unruhen: Patriarchalisches Weltbild -> Überbevölkerung -> Arbeitslosigkeit/Armut/Ausweglosigkeit
-> Kriminalität/Plünderungen/Krieg -> Reduzierung der Überbevölkerung durch Flucht oder Tod
Am Deutlichsten zeigt sich diese Entwicklung im wachsenden Einfluss von Islamisten in Afrika.
In Deutschland scheint sich folgendes Szenario zu entwickeln:
Materialistisches Weltbild -> Gier nach immer mehr -> Wachstum um jeden Preis
-> Gelddruckerei durch Staat und Zentralbank + Masseneinwanderung -> Fehlinvestitionen/Blasenbildung
+ Klima-Panik -> noch mehr Gelddruckerei -> DDR 2.0 in der EUdSSR -> hohe Inflation -> Finanzcrash
-> Abschwung der Wirtschaft -> Arbeitslosigkeit/Armut/Neid -> Soziale Unruhen -> Islamischer Staat Deutschland

Es ist also das Bestreben der amtierenden Regierung, daß in Deutschland mindestens 83 Mio. Menschen leben.
Dies steht jedoch in totalem Widerspruch zu einer nachhaltigen Lebensweise.
Nun, da das Corona-Virus die Wirtschaft lähmt, versucht die Politik, durch die oben beschriebene Gelddruckerei das Wachstum der Wirtschaft und einen Anstieg der Erwerbstätigkeit wieder herzustellen.
Noch immer reden und tun Politiker mit ideologischer Rückendeckung von Einwanderungs-Lobbyisten so, als ob es keine Grenzen des Wachstums gäbe.
Eine nachhaltige Lebensweise erkennt die Grenzen des Wachstums an. Dabei sind zwei Punkte besonders wichtig:
- vollständige Umstellung auf ökologische Landwirtschaft und - vollständige Umstellung auf erneuerbare Energie
Um dieses Ziel zu erreichen, ist meiner Einschätzung nach eine Obergrenze von etwa 78 Mio. Einwohnern in Deutschland anzustreben.

Reinhard Loske , 26.03.2021 :
"Es ist noch nicht lange her, dass namhafte Politiker hierzulande glaubten, sie müssten ihre ökonomische Kompetenz durch abfällig-ironische Bemerkungen über Naturschutzziele zum Ausdruck bringen. Ob die Mopsfledermaus oder das Haselhuhn eine Autobahnplanung zu verhindern drohten, der Feldhamster oder der Kammmolch die Erschließung eines Gewerbegebietes verzögerten, eine Orchideenwiese oder ein Feuchtgebiet dem zügigen Bau einer Fabrik im Wege standen oder sich Schweinswale partout dort herumtrieben, wo ein großer Offshore-Windpark vorgesehen war, stets wurde von den vermeintlich wirtschaftskompetenten Spaßvögeln das gleiche Klischee gepflegt: Von solcherlei Kinkerlitzchen und Sentimentalitäten könne man sich doch beim Verfolgen großer Projekte der Wirtschaftsförderung nun wirklich nicht aufhalten lassen. Und überhaupt sei der Eingriff ja an anderer Stelle wieder auszugleichen. Wie hoffnungslos altbacken und falsch eine Sichtweise ist, die Naturschutz als weiches Luxusthema deklariert, hat nun eindrucksvoll ein Bericht im Auftrag der britischen Regierung gezeigt. Das dortige Finanzministerium, das Schatzamt Ihrer Majestät, hat von dem renommierten Cambridge-Ökonomen Partha Dasgupta eine Zusammenschau des Wissens über das Verhältnis von Ökonomie und biologischer Vielfalt erbeten, deren Ergebnisse nun seit einigen Wochen vorliegen. Der 606-Seiten-Bericht mit dem Titel The Economics of Biodiversity fußt auf den umfassenden Vorarbeiten des Weltbiodiversitätsrates (IPBES), der in zahlreichen Publikationen gezeigt hat, wie sehr menschliche Gesellschaften von den Gratisleistungen der Natur profitieren, zugleich aber große Teile der Natur übernutzen, überformen und zerstören: 75 Prozent der Landoberfläche und 66 Prozent der Meeresfläche sind stark verändert. Über 85 Prozent der Feuchtgebiete sind zerstört. Das Artensterben liegt heute hunderte Male höher als im Durchschnitt der letzten 10 Millionen Jahre. Der IPBES schätzt, dass in den nächsten Jahrzehnten rund eine Million Tier- und Pflanzen-arten vom Aussterben bedroht sind. Der Ansatz von Dasgupta und seinem Team besteht nun darin, zu fragen, warum Landschaftsvielfalt, Artenvielfalt und genetische Vielfalt von der heute vorherrschenden Wirtschaftsweise so systema-tisch zerstört werden: Warum entnehmen wir der Natur deutlich mehr Ressourcen als ihre Regenerationskraft eigentlich hergibt? Warum überstrapazieren wir ihre Fähigkeit, Leistungen wie Wasserspeicherung, Luftreinhaltung, Klimastabilität oder Pflanzenbestäubung zu erbringen, die doch ein Faktor der Mitproduktivität sind? Warum muten wir ihr Abfälle, Abwässer und Abgase in einem Ausmaß zu, das sie nicht verarbeiten kann? Warum lassen wir immer weniger Platz für nicht-menschliche Mitlebewesen? Und warum gefährden wir durch all dies die materielle Basis unserer Existenz und die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder? Dasguptas Antworten auf diese Fragen klingen zunächst in weiten Teilen so, wie man sie von einem Mainstream-Ökonomen erwarten würde: In den Nachkriegsöko-nomien der industrialisierten Welt sei es nicht verwunderlich gewesen, dass zunächst das produzierte Kapital (Häuser, Fabriken, Infrastrukturen, Fahrzeuge) im Vordergrund gestanden habe. Mit zunehmender Entwicklung sei dann die Bedeutung des Humankapitals hinzugekommen, also die Rolle der Bildung, der Ausbildung und der Forschung. Dies werde nun in ähnlicher Weise in den Ländern der Südhemisphäre nachvollzogen, in denen es oft noch an elementar-sten Existenzbedingungen mangele. Über diese starke Ausrichtung an produziertem Kapital und Humankapital sei aber die Natur als Existenzgrundlage zunehmend vergessen worden. Diese gelte es deshalb nun als Naturkapital zu erfassen, zu monetarisieren, zu bilanzieren und so in die Entscheidungsprozesse von Regierungen, Unternehmen, Finanzinstitutionen und Zivilgesellschaft zu integrieren. Kurz: Das Portfolio der Entscheidungsträgerinnen und -träger müsse in Zukunft drei Kapitalformen beinhalten: produziertes Kapital, Humankapital und Naturkapital, so dass andere Abwägungsprozesse stattfänden und die Naturvergessenheit ein Ende finde. Neben der Inwertsetzung und Bepreisung der Natur und ihrer Leistungen und den entsprechenden Berichtssystemen sieht Dasgupta als weitere Herausforderungen den Abbau ökologisch schädlicher Subventionen und höhere Investitionen in den Erhalt und die Regeneration der Natur. Durch Subventionen entstünden in Bereichen wie Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Bergbau, aber auch Transport, Energiewirtschaft und Industrie gewaltige Fehlanreize, die gleichermaßen zu Umwelt-zerstörung und Marktverzerrungen führen würden. Bei der digitalen Erstpräsentation seiner Ergebnisse in der Royal Society gemeinsam mit Boris Johnson und Prinz Charles stellte Dasgupta kühl fest: 'Wir bezahlen uns praktisch noch dafür, dass wir die Natur aufzehren.' Das müsse schnellstmöglich beendet werden. Den gewaltigen Schäden für den Naturhaushalt durch Subventionen stünden viel zu geringe Investitionen in den Erhalt und die Entwicklung von Natur-schutzgebieten und die Restauration von erodierten Naturflächen gegenüber. Sie liegen bei lediglich 0,1 Prozent des globalen Sozialprodukts und müssen nach Dasguptas Einschätzung stark erhöht werden. Die Kombination aus unterlassener Subventionierung von Naturzerstörung und dem präventiven Investieren in Naturerhalt biete heute enorme Chancen für eine nachhaltige Entwicklung und eine sozial-ökologische Transformation. Der Schutz der bio-logischen Vielfalt ist hier kein weiches Luxusthema mehr, sondern ein hartes ökonomisches Thema. Das Schwinden der Ressourcenbestände oder der biologischen Vielfalt sowie die nachlassende Regenerationskraft der Natursysteme spiegele sich gar nicht im BIP, sodass wir längst in einer Wohlstandsillusion lebten. Nur neue Wohlstandsindikatoren, die auch ökologische und soziale Kriterien einbeziehen, könnten hier Klarheit schaffen. Dieses Gefühl, trotz allgegen-wärtiger Fortschritts- und Wachstumsrhetorik in einer sich verschlechternden Welt zu leben, kennen gerade viele junge Menschen. Bewegungen wie Fridays for Future oder Extinction Rebellion sind hier nur die Spitze des Eisberges. Es ist deshalb konsequent, wenn Dasgupta am Ende seines Reports neben den veränderten ökonomischen Rahmenbedin-gungen, politischen Regulierungsbedarfen und dem Einfordern gerechterer Nord-Süd-Beziehungen die große Bedeutung von Wissen, Verstehen und individuellem wie gesellschaftlichem Handeln herausarbeitet."
Anmerkung: Nur eine Begrenzung der Einwanderung kann den Druck auf die Natur verringern. Es wäre so einfach, wie die Corona-Beschränkungen zeigen. Doch die Hochfinanz will die Masseneinwanderung mit allen Mitteln weitertreiben, denn nur so kann sie ihre Macht erhalten. In den roten und grünen Sozialisten findet sie willige Vollstrecker.
Chris Veber , 21.04.2021 :
"Die Anhänger der Klimareligion glauben, dass sie an ein paar Schrauben drehen, wie an CO2, und das Klima so steuern können, dass die Erwärmung seit der kleinen Eiszeit nicht weitergeht. Das Bevölkerungswachstum wollen sie hingegen einfach laufenlassen. Chris Veber mit einem Weckruf zum Tabuthema.
Schon wieder hat ein Klima-Aktivist 'die Wissenschaft' bemüht, um seine Propaganda gegen Kritik zu immunisieren ('Eine Zukunft ohne Fridays for Future sieht düster aus', Christian Schienerl). Lieber Herr Schienerl, da 'die Wissen-schaft' das letzte Wort haben muss, darf ich Björn Lomborg als Richtschnur des Handelns von Fridays for Future vorschlagen? Oder ist Ihnen dieser Wissenschaftler nicht genehm? Wissenschaft bietet per Definition keine end-gültigen Wahrheiten. Definitiv wahr ist dagegen, ein mehr an Menschen geht mit einem mehr an Naturzerstörung und Ressourcenverbrauch einher. Das wird von Ihnen aber mit keinem Wort erwähnt. Die Weltbevölkerung wird binnen 30 Jahren von 7.6 Milliarden auf 9.8 Milliarden Menschen anwachsen. Der Zuwachs ist so groß wie die heutige Bevölkerung von Europa, Nord- und Südamerika und Afrika zusammengenommen (und noch einmal Europa zum drüber streuen). Alle diese Menschen brauchen Nahrung, Wasser, Energie und ein Dach überm Kopf. Und sie werden überwiegend in Städten leben. Das heißt, in den nächsten Jahren wird Wohnraum in der Größe von 256 mal New York City benötigt. Zum Bau einer Stadt wird hauptsächlich Zement verwendet und bei der Produktion wird bis zu 900 kg CO2 pro Tonne Zement freigesetzt. Allein die Bauindustrie wird also in den nächsten Jahren CO2 im Äquivalent von bis zu 230 New York-Massen ausstoßen. Wir reden dauernd über öffentliche Verkehrsmittel, Flugscham und den Verzicht auf Fleisch. Worüber wir wirklich reden müssen, ist der Verzicht auf Kinder, zumindest auf mehr als zwei. Nicht der Schulstreik wird die Welt retten, sondern der Geburtenstreik. Aber davon hört man bei FFF kein Wort. Und wenn, dann in Form einer Leugnung. Das Bevölkerungswachstum würde in armen Weltregionen stattfinden, die wenig Treibhausgase ausstießen. Erstens zerstört auch in armen Ländern eine wachsende Bevölkerung die lokale ökologische Struktur. Zweitens ist das Argument nur gültig, wenn die Armen arm und daheim bleiben. Sollten sie, wie China, aus der Armut aufsteigen, wollen diese Menschen zuallererst Auto, Wohnung, Flachbildfernseher und Fleisch. Und migrieren dürfen sie natürlich auch nicht. Denn bei uns würden sie ja mehr Treibhausgase produzieren. FFF ist also für eine perpetuierte Armut und gegen Migration. Aber sieht im Bevölkerungswachstum kein Problem. Gut zu wissen. Aber geben wir zum Schluss 'der Wissenschaft' wieder das Wort. Der Club of Rome empfiehlt Direktzahlungen von 80.000 USD an kinderlose Frauen. Als rasche Sofortmaßnahme gegen das Bevölkerungswachstum. Ich empfehle, die Forderung auf der nächsten FFF Demo prominent zu platzieren."
Gerhard Wirth , 02.05.2021 :
"Jetzt hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die jeweilige Bundesregierung zum Schutz des Weltklimas einschneidende Maßnahmen in den Bürgerrechten der Bevölkerung vornehmen darf. Einen Übungslauf nahmen die Politiker im Zuge der Corona-Krise bereits vor und die Bevölkerung nahm es mehr oder weniger gelassen hin. Einigen Bürgern, besonders die in gesicherten Positionen im öffentlichen Dienst verweilen, gingen die Maßnahmen sogar nicht weit genug. Nun ist abzusehen das Corona irgendwann vorbei ist, der Staat Billionen neue Schulden machte, viele Unernehmen in die Insolvenz trieb und eine neue Massenarbeitslosigkeit herbeischuf. Möglich, daß sich die Wirtschaft über höhere Steuern, höhere Sozialabgaben, höhere Preise, höhere Inflationsraten und höhere Strafzinsen wieder ein wenig erholt, denn die staatlichen Restriktionen sind hier auf einem Zeitraum von ca. 2 Jahren begrenzt. Es sei denn die Politik erfindet weitere Mutanten und möchte ihre 'Gesundheitspolitik' noch bis zum endgültigen Zerfall weiter-führen. Bei dem Klima ist jedoch eine zeitliche Begrenzung nicht möglich, weil die Ursachen nicht bekämpft werden. Hauptursache ist die Bevölkerungsexplosion, die weiter fortschreitet. Beherbergte die Welt 1950 noch ca. 2,5 Milliarden Menschen, 1989 ca. 5 Milliarden, so sind es heute fast 8 Milliarden, 2050 ca. 9,6 Milliarden und 2100 dann ca. 11,2 Milliarden Menschen. Wissenschaftler vertreten die Auffassung, dass die Gesamtaufnahmekapazität der Welt maximal 9 bis 10 Milliarden Menschen verkraften kann, mehr lassen die verfügbaren Nahrungsmittelressourcen nicht zu. Diese menschliche Überproduktion erfolgt nicht in Europa oder Nordamerika, sondern in Afrika, Asien und etwas abgeschwächt in Südamerika. Dazu einige Beispiele aus afrikanischen und asiatischen Staaten, die für das Bevölkerungswachstum mit verantwortlich sind:
Afrika
Marokko: 1985 – 22 Millionen, 2016 – 35 Millionen
Tunesien: 1985 – 7 Millionen, 2016 – 11,5 Millionen
Algerien: 1985 – 22,5 Millionen, 2016 – 41 Millionen
Sudan: 1985 – 17 Millionen, 2016 – 40 Millionen
Äthiopien: 1985 – 40 Millionen, 2016 – 102 Millionen
Nigeria: 1985 – 83 Millionen, 2016 – 186 Millionen
Kenia: 1985 – 20 Millionen, 2016 – 49 Millionen
Uganda: 1985 – 14 Millionen, 2016 – 42 Millionen
Niger: 1985 – 7 Millionen, 2016 – 21 Millionen
Ägypten: 1985 – 50 Millionen, 2016 – 96 Millionen
Asien
Irak: 1985 – 15,5 Millionen, 2016 – 37,2 Millionen
Türkei: 1985 – 49 Millionen, 2016 – 80 Millionen
Iran: 1985 – 47 Millionen, 2016 – 80 Millionen
Libanon: 1985 – 2,6 Millionen, 2016 – 6 Millionen
Afghanistan: 1985 – 12 Millionen, 2016 – 35 Millionen
Pakistan: 1985 – 92 Millionen, 2016 – 193 Millionen
Bangladesch: 1985 – 93 Millionen, 2016 – 163 Millionen
Immer mehr Menschen erhöhen den CO2 Ausstoß und die Völkerwanderung von Süd nach Nord trägt ein weiteres dazu bei, denn mit dem Wohlstandsgewinn erhöht sich die menschliche Emission. Auch trägt die Abholzung der Regenwälder in Südamerika nicht unerheblich ihren Teil zur Erderwärmung bei. Das Bevölkerungswachstum ist jedoch ein politisches Tabuthema, genau wie bei Corona die Herkunft der Infektionsherde. Die Politiker verfolgen nur ein Ziel, damit Deutschland und teilweise Europa klimaneutral wird und dies schon möglichst 2030, aber spätestens 2050. Dies geschieht, obwohl immer mehr Menschen nach Europa und vordergründig Deutschland strömen. Diese Menschen benötigen Wohnraum, der gleichzeitig viele neuversiegelte Flächen schafft, ebenfalls nicht klimaförderlich. Ebenso wollen sie am Wohlstand partizipieren, Autos fahren und ihren starken Vermehrungswunsch frönen. Es hat sich schließlich herumgesprochen, dass in Deutschland ein Sozialhilfeempfänger mit entsprechender Kinderanzahl ohne Probleme ein Auto erwerben kann. Nun können Politiker den Menschen nicht das Atmen verbieten und bei immer mehr Menschen steigt unweigerlich die CO2 Emission. Deshalb soll zumindest die Energieerzeugung klimaneutral sein. Politiker vertrauen hier unangefochten der Wind- und Solarkraft, auch wenn es windstill ist und die Sonne nicht scheint. Atomkraftwerke müssen weg, auch wenn sie CO2neutral sind. Kohlekraftwerke schaden dem Klima, also auch weg damit. Stromspeicher für überschüssigen Wind- und Solarstrom sind Mangelware. Politiker planen sogar die Komplettelektrifizierung des Verkehrs und elektrischen Heizungen über Wärmepumpen. Wahrscheinlich haben die 'wissenschaftlich versierten FFF-Kinder' die Politiker, Juristen und die Autoindustrie vollends überzeugt. Doch für diesen Fall hat das Bundesverfassungsgericht jetzt vorgesorgt und den Politikern Einschnitte in die Bürgerrechte verschafft. Politisch verschuldeter Notstand wird dann über Stromabschaltungen geregelt, fehlt der Strom werden zuerst die Haushalte, dann kleine Unternehmen und zum Schluss die Konzerne stunden- oder tageweise vom Netz abgeschaltet. Politisch und juristisch jetzt absolut rechtens. Doch hiermit noch nicht genug, die noch vorhandenen Benzin- und Dieselfahrzeuge können bei erhöhten CO2 Werten einfach mit Fahrverboten belegt werden, sowie Flugverbote für den Tourismus. Für die GRÜNEN, die höchstwahrscheinlich die nächste Bundesregierung stellen, ist das Verfassungsgerichtsurteil die beste Steilvorlage. Obwohl die GRÜNEN zunächst alles über den Preis regeln wollen. Das bedeutet, die CO2 Bepreisung nochmals erhöhen, damit sich das Autofahren immer weniger Leute erlauben können. Viele Menschen im Winter frieren müssen und selbst Lebensmittel zum Luxusgut werden. Denn die Hersteller und Lieferanten geben den erhöhten CO2 Preis, einschließlich höheren eigenen Gewinn, direkt an die Endverbraucher weiter. Diesbezüglich fordern die GRÜNEN das bedingungslose Grundeinkommen, damit die immer mehr werdende nicht arbeitende Bevölkerung in einem superteuren GRÜNEN Staat überhaupt überleben kann.
Erst wenn es nicht mehr über den Preis regelbar ist, dann kommt die GRÜNE Verbotskeule, zu der das Bundesverfassungsgericht bereits im Vorfeld GRÜNES Licht gab."

Helmut Creutz (1923-2017) :

Stabiles Wirtschaften bedeutet gleich bleibendes Bruttoinlandsprodukt, keine Verzinsung und keine Inflation.
Gibt es dann noch Fortschritt?
Die Perspektive sollte sein: "Klasse statt Masse!" - man kann auch sagen "Qualität statt Quantität!"

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