Grenzen des Wachstums

Stand: 11.07.2020
Die Bürger Europas - zunächst vor allem im Süden Europas - müssen nun erkennen, daß das Wachstum der Wirtschaft vorbei ist und auch nicht wiederkommen wird. Die Wirtschaft stößt an unüberwindbare Grenzen.
Es ist zum einen unmittelbar eine finanzielle Grenze und zum anderen grundlegend eine ökologische Grenze spürbar.
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, daß die Marktwirtschaft, bzw. der böse Kapitalismus, auf ständiges Wachstum programmiert ist und damit Schuld hat, wenn die finanziellen und ökologischen Grenzen überschritten werden. Jedes Wirtschaftssystem gehorcht Spielregeln, die der jeweilige Staat (oder Staatenbund wie die EU) vorgibt. Die wichtigste Regelung ist dabei das Geldsystem. Es sind die Regierungen dieser Staaten und der ihnen nahe stehenden Zentralbank, die die (Markt)Wirtschaft dazu antreiben, immer weiter zu wachsen und sich dabei immer weiter zu verschulden. Der Grund ist, daß die Regierungen selbst nicht mit den Einnahmen (Steuern) auskommen. Und der Grund dafür liegt an der dummen, habgierigen Masse der Wähler, die diese Regierungen an die Macht gebracht hat. Eine Regierung, die auf solides Wirtschaften setzt, wird abgesetzt. Die Marktwirtschaft wäre ein hervorragendes System, um frühzeitig die bereits überschrittenen Grenzen zu erkennen und zu korrigieren. Dazu müssten die Politiker es lediglich Ernst meinen mit einem ausgeglichenen Haushalt (schwarze Null und Schuldenbremse) beim Staat und bei der Zentralbank. Aber die breite Mehrheit der Bevölkerung sieht nicht die Gefahr eines Finanzcrashs.
Die Wirtschaft Europas wird nur noch durch den ständigen Aufkauf von Staats- und Unternehmensanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) über Wasser gehalten. Die Politik versucht mit wilder Gelddruckerei, die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen, was aber nur Inflation auslösen wird.
Dies führt zu einer immer größer werdenden Abhängigkeit aller Wirtschaftsaktivitäten von EZB und Staatsausgaben.
Wir entfernen uns immer mehr von einer Marktwirtschaft und bewegen uns hin zu einer Staatswirtschaft.
Die Schuldenfalle ist also die Folge eines auf zwanghaftes Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystems und bedeutet abnehmende Effizienz der Wirtschaft und sichere Beschäftigung nur noch im staatlichen Auftrag.
Die Ursache ist die Leugnung von Grenzen des Wachstums.
Oswald Metzger , 04.06.2020 :
"Seit der Finanzkrise der Jahre 2008/2009 müssten doch alle wissen, dass die Finanzmärkte wie Junkies an der Nadel der Notenbanken hängen. Sie leben nicht von guten Fundamentaldaten der Realwirtschaft, sondern von der wundersamen Geldvermehrung der Notenbanken, die mit der Druckerpresse immer ungenierter Staatsschulden monetarisieren und die Kreditzinsen von Höchstschuldnerländern genauso niedrig halten wie die von Zombiefirmen, indem sie deren Staatsbonds und Firmenanleihen ohne Rücksicht auf deren Werthaltigkeit aufkaufen. Eine Grafik von Bloomberg veranschaulicht, wie synchron die DAX-Performance zur Aufblähung der Bilanz der Europäischen Zentralbank seit dem Corona-Crash Anfang März verläuft. Um rund 900 Milliarden Euro explodierte die EZB-Bilanz in den vergangenen drei Monaten von 4,7 auf rund 5,6 Billionen Euro – dem alten PSPP- wie dem aktuellen PEPP-Notfallkaufprogramm geschuldet. Der DAX reagierte wie in den USA der Dow Jones vor allem auf die gigantische Geldflut der Notenbanken. Sieht so der Casino-Kapitalismus der Zukunft aus? An den Börsen werden keine realwirtschaftlichen Zukunftserwartungen mehr gehandelt, sondern nur noch Wetten auf die unbeschränkte Geldzufuhr der Notenbanken abgeschlossen: Dann bleiben Zombiefirmen am Markt und vernichten dringend notwendige Produktivitätszuwächse. Dann werden Kapitalbesitzer weiterhin zu Lasten der 'dummen' Sicherheits-Sparer reicher. Dann investieren Unternehmensvorstände auch künftig lieber in Aktienrückkäufe als in Innovation. Dann vermeiden Politiker erst recht unpopuläre Strukturreformen und sonnen sich lieber in schuldenfinanzierter sozialstaatlicher Planwirtschaft. An aktuellen Beispielen für diese defätistische Zukunftsprognose mangelt es nicht. Das 130 Milliarden Euro-Konjunkturpaket, auf das sich die Berliner Koalitionsspitzen am Mittwochabend verständigten, ist vor allem ein Wünsch-Dir-Was-Programm für die unterschiedlichsten Wähler- und Wirtschaftslobbys. Trotz einiger Überraschungen bleiben Strukturreformen Mangelware! Auch die heutige Entscheidung der EZB, ihr PEPP-Notfallprogramm massiv auszuweiten, dokumentiert vor allem eines: Die Droge für die Finanzmärkte und die staatlichen Verschuldungsorgien wird erneut erhöht. Doch ein solcher Casino-Kapitalismus kann nur scheitern. Ohne realwirtschaftliche Wertschöpfung gibt es auf Dauer keinen Wohlstand. Der kluge Ludwig Erhard brachte es auf den einfachen Nenner: 'Verteilt werden kann nur, was vorher erwirtschaftet worden ist.' "
Daniel Stelter , 23.06.2020 :
"Das seit Jahren immer billiger werdende Geld hat zu einer erheblichen Zombifizierung der Wirtschaft geführt: Immer mehr Unternehmen können lediglich das Geld für die (schon herabgesetzten) Zinszahlungen erwirtschaften. Sie werden von den Banken am Leben erhalten, weil sie selbst die Abschreibungen nicht verkraften können. Zombie-Banken und Zombie-Unternehmen stützen sich wie zwei Betrunkene gegenseitig. Schon vor Corona waren nach Schätzungen der Bank of America neun Prozent der Unternehmen in Europa Zombies. Andere Schätzungen bezifferten den Anteil des Kapitals, der in Zombies gebunden ist, auf fünf bis 18 Prozent, wobei es in Italien, Spanien und Portugal besonders schlecht aussieht. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich schätze schon 2018, dass rund 20 Prozent der US-Unternehmen in Schwierigkeiten gerieten, sobald die Zinsen steigen würden.
Die Politik der 'Europäischen Zombifizierungsbank' wirkt zusammengefasst so:
- Das billige Geld ermöglicht es Unternehmen, die eigentlich nicht lebensfähig sind, weiter am Markt zu bleiben.
- Das billige Geld erodiert die Kapitalbasis des ohnehin schwach kapitalisierten Bankensystems.
- Den Banken bleibt keine andere Wahl, als den schlechten Schuldnern besonders günstige Kredite zu geben, weil sie die Abschreibung des Kredites selber nicht überleben.
- Damit bleiben noch mehr schlechte Schuldner am Markt, was zu Überkapazitäten und Preisdruck führt und so das Geschäft auch für die gesunden Mitbewerber erschwert.
- Wachstum und Produktivitätsfortschritte enttäuschen, die Inflationsrate sinkt.
- Darauf reagiert die EZB mit noch mehr billigem Geld, was die Banken weiter schwächt und die Zombifizierung fördert.
Die Corona-Krise wirkt auch hier wie ein Brandbeschleuniger: Bestehende Zombies werden erneut gerettet, weitere kommen hinzu. Dies dürfte auch in Deutschland der Fall sein, wo die Bazooka der Politik unglücklicherweise auf Kredite statt auf Umsatzausfallzahlungen gesetzt hat. Große Teile der Wirtschaft Europas drohen zu zombifizieren. An dieser Tatsache ändern auch die Überlegungen der EZB nichts, eine 'Bad Bank' einzurichten, quasi als Endlager für faule Kredite der Banken. Zwar würde diese Bad Bank die Banken entlasten, aber danach die Zombifizierung fortsetzen. Denn die eigentlich erforderliche Bereinigung durch Konkurse der Zombies ist politisch nicht akzeptabel. Statt von insolventen Banken werden die Zombies dann von der staatlichen Bad Bank am Leben erhalten. Zugleich ändert auch die Bad Bank nichts an dem Problem der unterkapitalisierten Banken. Damit ist Europa auf dem Weg in die staatliche Zombiewirtschaft. Aus Angst vor den kurzfristigen Folgen der Bereinigung unproduktiver und nicht wettbewerbsfähiger Strukturen, schaffen wir die Marktwirtschaft ab und ersetzen sie durch Notenbanksozialismus. Ob die Eurozone das überlebt?"
Egon von Greyerz , 06.07.2020 :
"Es gibt Lügen, verdammte Lügen und Ökonomen. Ganz gleich, ob diese Ökonomen für den Staat arbeiten oder für eine Bank, sie verbringen ihr ganzes Leben am Computer, wo sie aktuelle Trends extrapolieren, mit nur marginalen Anpassungen. Wer die Zukunft verstehen will, sollte sein Leben nicht mit der Erstellung und ständigen Kontrolle von Excel-Tabellen verbringen, welche mit enormen Mengen Wirtschaftsdaten gefüllt sind. Das menschliche Kollektivverhalten ist extrem vorhersagbar. Allerdings nicht mithilfe von Tabellenanalyse, sondern durch Beschäftigung mit Geschichte.
Nichts ist neu auf der Welt, alles hat es schon gegeben. Warum wird also überall soviel Zeit und Geld für die Erstellung von Wirtschaftsprognosen verschwendet, die nicht besser sind als beiläufige Versuche einiger Schimpansen? Stattdessen sollten ein paar Querdenker mit Geschichtsbüchern ausgestattet werden, um den Aufstieg und Fall von Imperien aus historischer Perspektive zu studieren. Sie werden dabei mehr über langfristige Wirtschaftsprognostik lernen als aus elektronischen Tabellen. Obwohl sich die US-Wirtschaft und der Dollar seit 50 Jahren auf dem Rückzug befinden, wird man scheinbar nicht müde, immer noch von einer anstehenden V-förmigen Erholung zu erzählen. Auf welchem Planeten leben Menschen eigentlich, die glauben, dass eine Welt, die kurz vor ihrem ökonomischen und sozialen Zusammenbruch steht, ganz plötzlich eine wundersame Erholung erleben wird? Das ist eben das Problem mit einem vollkommen künstlichen Scheinsystem, das abhängig ist von permanenter Stimulierung (obgleich diese Stimuli wertlos sind):
Die meisten Menschen werden getäuscht und halten es für real. Wir befinden uns jetzt in der finalen Phase des Endspiels. Das Ende vom Ende könnte ein langgezogenes sein oder extrem schnell kommen. Die meisten Abwärtsphasen großer Zyklen sind ausgedehnt, und die aktuelle besteht nun schon seit einem halben Jahrhundert. Über diesen Zeitraum hinweg ist der Dollar um 50% gegenüber der DM/ Euro gefallen und um 78% gegenüber dem Schweizer Franken. Zudem ist die US-Verschuldung seit 1971 um das 65-fache gestiegen - von 400 Mrd. $ auf 26 Bill. $. Eine einbrechende Währung und rapide Verschuldung - so endeten alle Imperien. Aber das Ende vom Ende wurde auch hinausgezögert; es hatte schon 2006 mit der Großen Finanzkrise begonnen. Das Finanzsystem befand sich im Jahr 2008 kurz vor dem Zusammenbruch, wurde aber, wie durch ein Wunder, gerettet - mit Geldschöpfung und Garantien im Umfang von zweistelligen Billionen $-Beträgen. Seither halten die Zentralbanken die Party vehement am Laufen, indem sie wertloses Papiergeld herstellen. Schon 2008 hätte die Party eigentlich zu Ende sein müssen, aber die Teilnehmer tanzen weiter auf dem Grab eines Systems, das jetzt ableben wird. Das Ausmaß der kommenden Auflösungsprozesse innerhalb der Weltwirtschaft wird sich erst durch zukünftige Historiker mit Sicherheit feststellen lassen. Klar ist zumindest, dass wir dem Ende eines großen Zyklus entgegenblicken. Was wir demnächst erleben werden, ist nicht der Niedergang nur einer Nation, sondern der Niedergang der meisten Nationen der Welt - entwickelte wie Entwicklungsländer. Schulden sind ein globales Problem, von dem buchstäblich jedes Land betroffen ist. Zerfällt das Finanzsystems, zerfällt auch der Welthandel.
Was passiert als Nächstes? Es gibt nur zwei mögliche Enden für Vermögensblasen:
Entweder IMPLODIEREN sie, oder sie EXPLODIEREN. Die Hauptblase, um die es hier geht, umfasst das Finanzsystem, die Aktienmärkte, die Anleihemärkte und Immobilen. Im Prinzip sind jetzt zwei Optionen für das Ende dieser Ära zu betrachten. Das Endergebnis ist immer dasselbe, obgleich ein explosives Finale rabiater wäre und ein schnelleres Massaker zur Folge hätte als eine Implosion. Das Risiko eines explosiven Endes ist sehr hoch. Höchstwahrscheinlich käme es zu akuten Problemen im Bankensystem, die zum Zusammenbruch einer Großbank führen würden, sagen wir, die Deutsche Bank. Die Folgen dieses Ereignisses würden sich wie ein Flächenbrand im gesamten Bankensystem verbreiten und natürlich auch nicht vor dem 1,5 Billiarden $ + schweren Derivatemarkt Halt machen. Es würde so schnell gehen, dass die Zentralbanken nicht mehr in der Lage wären, diese Entwicklung durch Geldschöpfung zu stoppen. Ohnehin würde die gesamte Finanzwelt dann wissen, dass frisch geschöpftes Geld NULL Wert und somit auch NULL Wirkung hätte. Ein explosionsartiges Ende dieser 100-jährigen Bubble-Ära wäre eindeutig katastrophal und verhängnisvoll. Eine solche Explosion würde zu einer globalen deflationären Depression führen, die es in diesem Umfang noch nie gegeben hat. Zudem würde sie das Leben auf ein Niveau von Verwüstung und Mangel zurückwerfen, das heute unvorstellbar ist. Die implosive Variante unterscheidet sich nur dahingehend, dass alles länger dauern würde und es Raum für Hoffnung und Qual gäbe, während verzweifelte Zentralbanken Billionen und Billiarden wertloser Dollar, Euro etc. schöpfen, um den Ballon vorübergehend prall zu halten. Auch dieser Prozess wäre, obgleich langwieriger, am Ende ein Fehlschlag. Zuerst käme - vielleicht für ein paar Jahre - eine Hyperinflation, die dann in einem deflationären Zusammenbruch enden würde. Also: Diese beiden Optionen gibt es. Und nichts, rein gar nichts, kann das stoppen. Klar, es bleibt natürlich immer noch der 'unerwartete Helfer' - deus ex machina. Ja, Wunder gibt es immer wieder, und an diesem Punkt könnte die Welt wirklich eines gebrauchen. Doch leider stehen die Chancen für ein solches Wunder recht schlecht."



Es gibt noch andere Grenzen des Wachstums, eigentlich hat alles, was zahlenmäßig erfassbar ist, eine obere und eine untere Grenze (letztere oft Null). Nur in der Mathematik kann man theoretisch über das Unendliche nachdenken. Und in der Physik ist das Wesen von Raum und Zeit noch nicht geklärt und damit die Frage, ob diese beiden Größen unendliche Ausmaße erreichen. Eine der größten Entdeckungen der Physik ist die obere Grenze der Geschwindigkeit jedes beliebigen Objektes, die Lichtgeschwindigkeit.
Überbevölkerung, das heißt die Überbeanspruchung der natürlichen Lebensgrundlagen durch zu hohe Bevölkerungsdichte, ist die Hauptursache vieler ökologischer Probleme.
Noch bevor sich dadurch eine ökologische Krise zuspitzt und Menschen verhungern, kommt es im allgemeinen zu sozialen Unruhen: Patriarchalisches Weltbild -> Überbevölkerung -> Arbeitslosigkeit/Armut/Ausweglosigkeit
-> Kriminalität/Plünderungen/Krieg -> Reduzierung der Überbevölkerung durch Tod oder Flucht
Ein Beispiel ist die Lage in Syrien:
Gut ein Jahr nach der Zerstörung seines „Kalifats“ gewinnt der „Islamische Staat“ dort und im Irak wieder an Stärke.
Fast jeder getötete Islamist hat vorher mindestens einen Nachfolger gezeugt. Die Reproduktionsrate liegt damit über eins.
In Deutschland scheint sich folgendes Szenario zu entwickeln: Materialistisches Weltbild -> Gier nach immer mehr
-> Wachstum um jeden Preis -> Gelddruckerei durch die Zentralbank + Masseneinwanderung
-> Fehlinvestitionen/Blasenbildung + Corona-Panik -> Abschwung der Wirtschaft -> Arbeitslosigkeit/Armut/Neid
-> noch mehr Gelddruckerei -> DDR 2.0 in der EUdSSR -> Islamischer Staat Deutschland.
Es ist also das Bestreben der amtierenden Regierung, daß in Deutschland möglichst viele Menschen leben.

Dies steht im totalen Widerspruch zu einer nachhaltigen Lebensweise.
Die oben beschriebene Gelddruckerei hat in den vergangenen Jahren das Wachstum der Wirtschaft künstlich aufrecht erhalten und für einen künstlichen Anstieg der Erwerbstätigkeit gesorgt.
Nun, da das Corona-Virus die Wirtschaft lähmt, steigt die Zahl der Arbeitslosen wieder und es drohen soziale Unruhen.
Doch für einen Stopp der Masseneinwanderung fehlt der politische Wille. Noch immer reden und tun Politiker mit ideologischer Rückendeckung von Einwanderungs-Lobbyisten so, als ob es keine Grenzen des Wachstums gäbe.
Es ist eine traurige Tatsache, daß die Mehrheit der Umweltvereine ein eher linkes Weltbild pflegt, ohne darüber offen zu diskutieren. Ein Beispiel:
Der Deutsche Naturschutzring schreibt am 02.06.2020 in einer 'Handreichung' :
'Der Deutsche Naturschutzring sieht sich aufgrund seiner weltanschaulichen Offenheit in der Pflicht,...'
Der Deutsche Naturschutzring ist ja gerade nicht weltanschaulich offen, sonst würde er ja nicht kritisieren: 'dass die menschenverachtenden Positionen der rechten Akteure nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind, macht es kompliziert.'
Dieses Grundlagenpapier wurde im Rahmen des Projektes 'Rechte Landnahme (ReLa)' von diversu e.V. – Institut für Diversity, Natur, Gender und Nachhaltigkeit in Kooperation mit FARN erarbeitet. Das Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.
Der Deutsche Naturschutzring stellt sich damit eindeutig auf die Seite der Regierung.
Über 'Rechtspopulismus' schreibt er:
Das Narrativ 'Umweltschutz ist Heimatschutz' ist antidemokratisch und rassistisch.
Nun, Demokratie heißt 'Herrschaft des Volkes' - und das Volk sind in Deutschland eigentlich die (Bio)-Deutschen, aber eine solche Aussage ist im Jahr 2020 politisch geächtet.
Folgendes Zitat wird Peter Scholl-Latour zugeschrieben: 'Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!'
Zum Bevölkerungswachstum heisst es: 'Hier ist ein genereller Perspektivwechsel angezeigt, der sich in aller Deutlichkeit von einer Tragfähigkeitskonzeption verabschiedet, die optimale Bevölkerungszahlen erreichen will bzw. für errechenbar hält. Stattdessen muss die Aufmerksamkeit von der individuellen auf die strukturelle Ebene und damit auf die naturzerstörerischen Folgen des derzeitigen Wirtschaftssystems gelenkt werden.' Leider hält sich die Natur nicht an diese Bitte. In einem stabilen Ökosystem gibt es für jede Pflanzen-und Tierart eine bestimmte Obergrenze für die Zahl der Individuen. Das gilt auch für die Menschen, denn auch wenn wir es leugnen, unsere Technik kann die uns vorgegebene Obergrenze zwar etwas nach oben schieben, aber diese technisierte Obergrenze haben wir schon erreicht.
Wenn man ohne Begründung sagt, Grenzen schützen ist Pfui, der verweigert sich der Diskussion über 'Grenzen des Wachstums' und finanzielle Nachhaltigkeit. Es ist vielmehr vermessen, zu glauben, Deutschland könne unbegrenzt weitere Menschen, woher auch immer, aufnehmen. Deutschland ist bezüglich Nahrungsmittel- und Energieversorgung auf Importe angewiesen. Das nenne ich verdeckte Überbevölkerung, weil es nicht nachhaltig ist.
Es gibt eine Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie, über die die Politiker nur noch ungern sprechen. Sie umfasst 38 Bereiche mit noch mehr Schlüsselindikatoren. Bei mindestens drei Haupt-Indikatoren zeichnet sich eine negative Entwicklung ab: Nr. 8.2. Staatsverschuldung, Nr. 11.1. Flächeninanspruchnahme und Nr. 15.3. Zustand der Wälder
Sollten wir nicht erst nach mehr Nachhaltigkeit streben und dann sehen, wie viele Menschen Deutschland noch aufnehmen kann? Denn die Natur wird uns früher oder später zwingen, nachhaltig zu leben.
Besser, wir fangen damit frühzeitig und freiwillig an!

David Bendels , 22.06.2020
"Wieder was gelernt an diesem Wochenende: Die »Party- und Event-Szene« im schönen Schwabenland verprügelt gerne Polizisten, verwüstet Einkaufsstraßen und plündert Läden und Geschäfte. Wenn sie abends »feiern« gehen, haben die fröhlichen Stuttgarter Partygänger passend Sturmhauben zur Vermummung dabei, und wenn die Stimmung so richtig hochschlägt, rufen sie sich im Überschwang schon mal ein urschwäbisches »Allahu akbar!« zu, bevor sie sich den nächsten Streifenwagen oder die nächste Schaufensterscheibe vornehmen. Alles Unsinn? Natürlich. Aber genau diesen Unsinn versuchen Politik und Mainstream-Medien uns gerade in Dauerschleife weiszumachen, seit in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Mob aus mehreren hundert orientalischen Jungmännern und Schwarzvermummten die Stuttgarter Innenstadt zeitweise in ein Bürgerkriegsgebiet verwandelt und verwüstet hat und die Polizei Stunden brauchte, um mit eilig herbeigerufener massiver Verstärkung die Kontrolle über die baden-württembergische Landeshauptstadt mühsam zurückzugewinnen. Sie haben nichts dazugelernt in den letzten fünf Jahren, seit sie versucht haben, die sexuellen Massenübergriffe auf der Kölner Domplatte erst zu vertuschen und dann zu relativieren und kleinzureden. Eher beißen sie sich die Zunge ab und machen sich mit grotesker Wortakrobatik lächerlich, als dass sie das Offensichtliche beim Namen nennen: Deutschland hat ein massives Gewaltproblem mit militanten Linksextremisten und mit jungen Männern mit meist islamischem Migrationshintergrund, die jeden Respekt vor dem Staat und seinen uniformierten Hoheitsträgern verloren haben und unser Land, seine Kultur und seine Rechtsordnung abgrundtief hassen. Es hat selbstverständlich Gründe, warum sie die Bürger belügen und die Tatsachen leugnen. Wären sie ehrlich, müssten sie sich zur eigenen Verantwortung für das bekennen, was aus diesem Land geworden ist: Die Roten, Linken und Grünen, angefangen mit der SPD-Chefin, die wieder und wieder die Polizei unter den Pauschalverdacht des »Rassismus« stellen und die linken und migrantischen Polizeihasser damit geradezu ermuntern. Der Bundespräsident, der jetzt salbungsvoll Gewalt gegen Polizisten verurteilt, aber sonst gerne mal Konzerte einer linksextremen Band protegiert, die Gewalt gegen Polizeibeamte rechtfertigt. Die linksradikalen Schreiberlinge, die in Kommentaren und Kolumnen ihrem Hass auf Deutschland, die Deutschen und die Polizei freien Lauf lassen, sich gegenseitig empört gegen jede Kritik in Schutz nehmen und »alles doch bloß Satire« schreien, wenn der Unmut doch mal lauter wird. Und nicht zu vergessen die Drehhofers und all die anderen Pseudo-»Bürgerlichen« von Union und FDP, die ab und an die Polizeibeamten mal gegen linke Schmutzkampagnen in Schutz nehmen, aber beim ersten Gegenwind gleich wieder feige den Schwanz einziehen und die linken Hetzer gewähren lassen. Die Bürger zahlen den Preis für dieses Politikversagen: Sie müssen nicht nur die Polizeieinsätze bezahlen, sie bleiben oft genug auf den Schäden sitzen, zahlen die höheren Versicherungsprämien und sind im öffentlichen Raum nicht mehr sicher. Die Schreibtischtäter aller Couleur reden sich dagegen heraus. Damit dürfen wir sie nicht länger davonkommen lassen. Nicht nur die Täter müssen klar beim Namen genannt werden, sondern auch die Vertuscher und Scharfmacher im Hintergrund."

Kai Stoppel von ntv fragt in seinem Artikel vom 11.07.2020: Wie viele Menschen können auf der Erde leben?
Eine Aussage ist: „Die Tragfähigkeit der Erde - also die maximale Zahl an Menschen, die theoretisch unbegrenzt auf ihr leben können, ohne sie nachhaltig zu schaden - scheint bereits überschritten.“ Da kann ich nur zustimmen. Wir müssen uns klarmachen, daß gegenwärtig nur deshalb so viele Menschen auf der Erde leben, weil wir die fossilen Rohstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas sowie den radioaktiven Rohstoff Uran ausbeuten. Diese Vorräte sind begrenzt und es wird immer teurer, sie aus der Erde zu fördern. Der Umstieg auf erneuerbare Energie ist eine gewaltige Aufgabe und wird noch viele Jahrzehnte dauern. Doch selbst wenn dieses Problem gelöst würde, hat sich dann die Weltbevölkerung um weitere Milliarden Menschen vergrößert. Die eigentliche Grenze der Tragfähigkeit wird in dem Artikel nicht besprochen, sie wird nur angedeutet und in‘s Absurde geführt: „So könnte etwa der massive Einsatz von Robotern den Menschen so viel Arbeit abnehmen, dass Kinderkriegen nicht nur einfacher, sondern auch zu einem neuen Lebenssinn werden könnte.“
Man könnte wegen der Naivität lachen, wenn es nicht so ernst wäre. In allen Ländern der Erde ist die Erwerbsarbeit die Grundlage für Einkommen. Arbeitslosigkeit ist die Ursache für Armut. In der Zukunft wird es wegen wachsender Konkurrenz und Gewinne gegen Null immer schwerer, von seiner Arbeit zu leben. Ein bedingungsloses Grundeinkommen, der Traum aller Sozialisten, wird nicht funktionieren: Die Gelangweilten wollen mehr und kommen auf krumme Gedanken, die noch Arbeitenden fühlen sich ungerecht behandelt. Meine Prognose: Letztlich wird die Natur des Menschen zu neuen Kriegen führen und damit die Zahl der Menschen auf ein nachhaltiges Niveau zurückbringen.

Helmut Creutz (1923-2017) :

Stabiles Wirtschaften bedeutet gleich bleibendes Bruttoinlandsprodukt, keine Verzinsung und keine Inflation.
Gibt es dann noch Fortschritt?
Die Perspektive sollte sein: "Klasse statt Masse!" - man kann auch sagen "Qualität statt Quantität!"

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